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FBI-Agenten sagen in Prozess gegen Attentäter von Mumbai aus

AFP VOM 12.8.2009 | Nachrichten - International | 1169 Aufrufe
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Mumbai, FBI

Im Prozess gegen den einzigen überlebenden Attentäter von Mumbai haben am Mittwoch mehrere FBI-Agenten ausgesagt. Unter der Zusicherung der Anonymität berichtete ein Elektronik-Experte der US-Bundespolizei vor dem Gericht in der indischen Metropole, das FBI habe ein Satellitentelefon und drei Ortungsgeräte untersucht, die nach den tödlichen Anschlägen vom vergangenen November mit mehr als 160 Toten gefunden worden seien. Darauf seien unter anderem mehrere Landkarten und auch Fahrtrouten gespeichert gewesen. Eine der Routen habe von Pakistan nach Mumbai geführt.

In dem Prozess wird gegen den auch als Kasab bekannten Mohammed Ajmal Amir Iman verhandelt. Der Pakistaner gilt als einziger überlebender Attentäter, er hatte vergangene Woche angekündigt, sich in allen Anklagepunkten schuldig bekennen zu wollen. Die indischen Behörden machen die verbotene pakistanische Islamisten-Organisation Lashkar-e-Taiba (LeT) für die Anschläge verantwortlich und geben Pakistan eine Mitschuld.

12. August 2009 - 13.19 Uhr

© AFP Agence France-Presse GmbH 2009


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