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FBI hat keine Ressourcen für Ermittlungen zu Finanzkrise

AFP VOM 19.10.2008 | Nachrichten - International | 768 Aufrufe
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FBI, Finanzkrise

Agenten für Anti-Terror-Kampf abgezogen

Der US-Bundespolizei FBI fehlt es an Ressourcen für Ermittlungen wegen der Finanzkrise. Seit den Anschlägen vom 11. September 2001 habe sich die Bundespolizei auf die nationale Sicherheit konzentriert, sagte FBI-Vizechef John Miller der "New York Times". 1800 Spezialagenten wurden demnach aus dem Bereich Kriminalitätsbekämpfung abgezogen und für den Anti-Terror-Kampf oder Geheimdienstaufgaben eingesetzt. Der Bereich Wirtschaftskriminalität verlor demnach seit 2001 etwa 36 Prozent seiner Mitarbeiter, das sind 65 Agenten.

Seit Beginn der Finanzkrise hat das FBI eine groß angelegte Ermittlung im US-Finanzwesen begonnen. Nach US-Presseberichten konzentrieren sich die Untersuchungen auf Unternehmen im Zentrum der Krise wie die Immobilienfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac. Das FBI will laut "New York Times" nun die Zahl der Agenten im Bereich Wirtschaftskriminalität verdoppeln. Im Justizministerium frage man sich jedoch, woher diese Stellen kommen sollen.

19. Oktober 2008 - 19.03 Uhr

© AFP Agence France-Presse GmbH 2008




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