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Europarat verurteilt Hinrichtung von Briten in China

AFP VOM 29.12.2009 | Nachrichten - Europarecht | 2013 Aufrufe
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Hinrichtung, China

Berichterstatterin fordert Abschaffung der Todesstrafe weltweit

Die Parlamentarische Versammlung des Europarats hat die Hinrichtung eines wegen Drogenschmuggels verurteilten Briten in China verurteilt. Sie sei "tief enttäuscht" darüber, dass der 53-jährige Akmal Shaikh trotz zahlreicher britischer Gnadengesuche am Dienstag hingerichtet worden sei, erklärte die Berichterstatterin des Europarates über die Todesstrafe, die Liechtensteiner Abgeordnete Renate Wohlwend, in Straßburg. Die Todesstrafe habe "einen brutalisierenden Einfluss auf die Gesellschaft". Alle Länder, "die danach trachten, die Demokratie, die Rechtsstaatlichkeit und die Menschenrechte aufrechtzuerhalten", müssten die Todesstrafe ein für allemal abschaffen.

Shaikh wurde am Dienstag im Gefängnis von Urumqi in der Provinz Xinjiang mit einer Giftspritze hingerichtet. Trotz mehrerer Gnadenappelle hatte das Oberste Gericht in Peking geurteilt, dass die von britischer Seite vorgelegten Beweise für eine psychische Erkrankung Shaikhs nicht ausreichten.

29. Dezember 2009 - 21.35 Uhr

© AFP Agence France-Presse GmbH 2009



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