Entscheidungsproblem der Geschäftsform
Hey,
vor gut einem halben Jahr hab ich die Planung mit 3 weiteren Freunden begonnen: Die Selbstständigkeit.
Wir wollen das Ganze nebenbei machen. Sprich: mehr oder weniger: Nebengewerbe.
Unsere Geschäftsidee hat sich ebenfalls bewährt und wir werden insgesamt mit Umsätzen von 150.000 bis 200.000 Euro rechnen dürfen und müssen (wenn nicht mehr, lasst das jedoch unser Problem sein ob das aufgeht oder nicht)
Das Geld wird online durch Verkauf und Kauf bestimmter Artikel getätigt.
Unsere Frage: Welche Geschäftsform bzgl Steuern? Nehmen wir die, des Einzelunternehmers gehen allein etwa 60.000 Euro an Steuern weg?
Limited oder doch eine MINI-GmbH (UG??)
Diese Frage beschäftigt uns noch - wir möchten nicht viele Steuern zahlen. Die Einkommenssteuer wird erst fällig wenn wir das Geld uns auszahlen lassen - jedoch nicht am Ende des Jahres - so haben wir viel Kapital mit dem wir wirtschaften können!
Bitte um Aufklärung
Grüße
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von Skorpyy am 31.01.2012 22:34
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>Entscheidungsproblem der Geschäftsform
Du solltest dich wirklich einmal mit einem Steuerberater unterhalten. Frage vorher an wie teuer die Erstberatung ist, dann überrascht dich die Rechnung nicht.
Die Frage ist zu komplex um sie in einem Forum zu beantworten.
Nur ein Beispiel: Woher nimmst du die Zahl von EUR 60.000,-?
Bei einem geschätzten Steuersatz von 30 % (und den halte ich eigentlich schon für zu hoch) müsstet ihr einen Reingewinn von EUR 200.000,- machen. Das würde (ebenfalls nur ganz grob geschätzt) einen Umsatz von 500.000,- bedeuten. Das kann natürlich auch anders sein, da ich die Gewinnmargen und die Kosten bei eurer Geschäftsidee nicht kenne.
Gruß
Shihaya
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"Ich bin nur verantwortlich für das, was ich sage und nicht für das, was ihr versteht!"
von Shihaya am 01.02.2012 14:44
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>Entscheidungsproblem der Geschäftsform
Traumhafte Quoten die ihr habt :-) Ober traumhaft wenig Ahnung. Aber mal im Ernst, "Steuer" sind euer kleines Problem, auch kann man kaum sparen.
Steuer werden auch gerne als Vorauszahlung genommen :-)
Ich würde auf jeden Fall zum GmbH raten und sich vorher genau zu überlegen wer, wann und wie aussteigen kann.
Warum denn eine Minigmbh, bei dem Erfolgsmodell und warum die Fragen hier, ihr seit ja quasi bereits reich...
Kalkulation, Kostenrechnen lernt man bei Volkshochschule und IHK
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