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Einzelner Richter in New Orleans verhandelt US-Ölpestklagen

AFP VOM 10.8.2010 | Nachrichten - Nachrichten | 590 Aufrufe
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Ölpest, BP

Bündelung der Fälle soll Widersprüche verhindern

Die wegen der Ölpest im Golf von Mexiko in den USA eingereichten Zivilklagen werden von einem einzigen Bundesrichter verhandelt. Der Richter Carl Barbier aus New Orleans im US-Bundestaat Louisiana wurde ausgewählt, sich mit den bislang 77 in den von der Umweltkatastrophe betroffenen Bundestaaten Florida, Alabama, Mississippi, Louisiana und Texas eingereichten Klagen zu beschäftigen, wie der zuständige Ausschuss aus sieben US-Bundesrichtern am Dienstag mitteilte. Durch diese Bündelung der Fälle sollen demnach Doppelungen und widersprüchliche Gerichtsentscheidungen verhindert werden.

Auch die Zusammenarbeit mit dem von Kenneth Feinberg geleiteten Entschädigungsfonds des britischen Energiekonzerns BP solle so erleichtert werden, sagte der Vorsitzende des Gerichtsausschusses, John Heyburn. Auf Druck von US-Präsident Barack Obama hatte BP im Juni für die Einrichtung eines Entschädigungsfonds 20 Milliarden Dollar (15,4 Milliarden Euro) zugesagt. Die Ölplattform "Deepwater Horizon" war im April explodiert und gesunken. Seitdem waren beim größten Ölunfall der Geschichte insgesamt 780 Millionen Liter Rohöl in den Golf von Mexiko ausgelaufen.

10. August 2010 - 22.21 Uhr

© AFP Agence France-Presse GmbH 2010


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