Exkurs: Hilfe unter Einstellern - das Mitnehmen von fremden Pferden auf die Weide

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Häufig werden zwischen den Einstellern und dem Stallinhaber folgende Regelungen getroffen:
Der Stallbesitzer stellt die Weiden zur Verfügung, das Verbringen der Pferde zu den Weiden erfolgt durch die Einsteller selbst, die sich untereinander absprechen.

Solche Fälle füllen ganze Aktenordner und behandeln neben den Haftungsfragen insbesondere versicherungsrechtliche Probleme, ob das Verbringen auf die Weide als Gefälligkeitsverhältnis zu werten ist oder ob der Dritte als "Arbeitnehmer" des Stallinhabers bzw. des Pferdebesitzers aufgetreten ist.

Birgit Raupers
seit 2002 bei
123recht.net
Rechtsanwältin
Storchenwiese 14
30938 Großburgwedel
Tel: 05139/985 78 25
Web: www.kanzlei-raupers.de
E-Mail:
Arbeitsrecht, Handelsrecht, Kaufrecht, Tierkaufrecht

Grundsätzlich haftet der Stallinhaber nicht für Schäden, die sich bei der Führung eines Pferdes zur und von der Weide ereignen, soweit er diese Tätigkeit nicht vertraglich, wie geschildert, schuldet.

Daher: Im Einstellvertrag genau den Leistungsumfang erfassen, der vereinbart wurde.

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Seiten in diesem Artikel:
Seite  1:  Was ist ein Einstellvertrag im juristischen Sinn?
Seite  2:  Allgemeine Kündigungsfrist
Seite  3:  Die Möglichkeiten des Stallbesitzers bei ausbleibender Zahlung
Seite  4:  Wann haftet der Stallbesitzer für Schäden am Pferd?
Seite  5:  Für wen haftet der Stallbesitzer?
Seite  6:  Wer muss was beweisen?
Seite  7:  Geschäftsführung ohne Auftrag oder: das Pferd ist krank, der Halter nicht erreichbar
Seite  8:  Exkurs: Hilfe unter Einstellern - das Mitnehmen von fremden Pferden auf die Weide
Seite  9:  Fazit
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