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Einkommenssteuer gibts nicht zurück.

5.1.2015 Thema abonnieren Zum Thema: Einkommenssteuer
 Von 
Bauprofi
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 2x hilfreich)
Einkommenssteuer gibts nicht zurück.

Ich bin seit 2008 Kleinunternehmer und habe ab 2010 die Einkommenssteuererklärung erst dieses Jahr abgegeben. Ich wurde damals geschätzt und zahlte Abschläge als hätte ich die mögliche Höchstgrenze von 17 tausend verdient. Nun sagte mir das FA dass 2010 und 2011 nicht mehr bearbeitet werden weil sie angeblich festgesetzt ist. Ich habe aber nur einem vorläufigen Bescheid erhalten. Kann das FA einfach etwas festsetzten und die 6000,- euro die sie mir normalerweise laut Steuerberater zahlen müßten einkassieren?



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Einkommenssteuer


7 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(27760 Beiträge, 8301x hilfreich)

Wann hast Du denn die entsprechenden Steuerbescheide erhalten?

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#2
 Von 
Eugenie
Status:
Student
(2083 Beiträge, 777x hilfreich)

das FA wird Recht haben. Sie wurden geschätzt und hätten damals innerhalb eines Monats eine ESt-Erklärung mit den richtigen, niedrigeren Werten angeben müssen, um weniger zu zahlen. Jetzt ist es zu spät - die Vorläufigkeit betrifft hier nicht die Abgabe der "normalen" ESt, dann hätte dort "Unter dem Vorbehalt der Nachprüfung" stehen müssen, dann hätte man auch nach einem Monat noch rechtswirksam die ESt mindern können!
Lernen Sie daraus, Steuererklärungen immer rechtzeitig abzugeben oder wenigstens bei Schätzung sofort zu reagieren!
E.

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"Rike"

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#3
 Von 
Bauprofi
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 2x hilfreich)

Also wenn ich jetzt mehr verdient hab als geschätzt dann gebe ich einfach nicht ab und spare dadurch?

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#4
 Von 
Tom998
Status:
Lehrling
(1003 Beiträge, 653x hilfreich)

Nur kurzfristig. Nebenbei hast du den Tatbestand der Steuerhinterziehung erfüllt. Was macht eigentlich dein Steuerberater so beruflich? Dir die einfachsten steuerlichen Grundlagen zu erklären scheint er nicht zu seinen Aufgaben zu zählen.

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#5
 Von 
Bauprofi
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 2x hilfreich)

stimmt mein sterberater ist ein ********* und abzocker, war auch die lägste zeit mein steuerberater. warum nur kurzfristig?


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#6
 Von 
muemmel
Status:
Heiliger
(21522 Beiträge, 11431x hilfreich)

warum nur kurzfristig? Weil Steuerhinterziehung auch Geld kostet - in Form von verhängten Geldstrafen. Und darüber hinaus wird natürlich der "Verfall" des hinterzogenenen Geldes angeordnet (http://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__73.html).

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" Lebenslänglich sind NICHT 25 Jahre!"

-- Editiert muemmel am 06.01.2015 18:47

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#7
 Von 
Mahnman
Status:
Junior-Partner
(5954 Beiträge, 1145x hilfreich)

Im Normalfall werden die hinterzogenenen Steuern festgesetzt und man muss sie nachzahlen. Ein Verfall ist dementsprechend nicht nötig.

Parallel läuft das Strafverfahren mit den von muemmel bereits benannten Folgen, wobei für Steuerhinterziehung auch eine Freiheitsstrafe verhängt werden kann.

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