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Eigenbedarfskündigung/Betrug?

5.1.2006 Thema abonnieren
 Von 
go_hooters
Status:
Schüler
(174 Beiträge, 14x hilfreich)
Eigenbedarfskündigung/Betrug?

Hallo,ist es möglich den Vermieter wegen versuchten Betruges anzuzeigen,wenn er unberechtigt eine Eigenbedarfskündigung ausspricht?
Es war vorher schon klar das die Kündigung nur ein Racheakt wegen einem NK Streites war.
Dann hatte noch eine gleichwertige Wohnung leergestanden,der schriftlichen Kündigung fehlten nahezu alle formellen Voraussetzungen,das Haus stand schon zum Verkauf....usw

Jetzt wurde das Haus verkauft,der neue VM sagte das ich dadurch die Kündigung zu den Akten legen könnte,und weiterhin da wohnen darf.
Den alten Vermieter will ich so nicht davon kommen lassen nicht nur weil er uns die Weihnachten versaut hat,es hat viele andere Gründe.
Besteht eine Vorraussetzung für eine Betrugs,bzw versuchten Betrugsanzeige?
Danke

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2 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
justice005
Status:
Unparteiischer
(9544 Beiträge, 1994x hilfreich)

Ob der Tatbestand des Betrugs erfüllt ist, wage ich zu bezweifeln. Hierfür wäre eine Vermögensverfügung seitens des Mieters und ein daraus entstehender Vermögensschaden von Nöten. Dies ist wohl eher nicht gegeben.

Normalerweise macht sich der Vermieter in so einem Fall zivilrechtlich Schadensersatzpflichtig. Das heißt er muß haften für eine womöglich höhere neue Miete, Umzugskosten etc. Da ihr hier aber auch keinen konkreten materiellen Schaden erlitten habt, da ihr ja immernoch dort wohnt, hat sich das auch erledigt. und versaute Weihnachten sind zwar ärgerlich, aber als immaterieller Schaden nicht eratzfähig.

-----------------
"justice"

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#2
 Von 
go_hooters
Status:
Schüler
(174 Beiträge, 14x hilfreich)

***Hierfür wäre eine Vermögensverfügung seitens des Mieters und ein daraus entstehender Vermögensschaden von Nöten. Dies ist wohl eher nicht gegeben.***

Hallo,
deswegen meine ich ja auch "versuchter" Betrug.
Ist nicht schon der Versuch Strafbar?

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