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Ehebetrug? Aufenthaltserschleichung?

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Ehebetrug? Aufenthaltserschleichung?

Kompliziertes Anliegen, möchte nur wissen ob solche Leute unbestraft bleiben. Habe 1995 einen Asylanten kennengelernt, der ständig beteuerte mich zu lieben. 1999 haben wir geheiratet, er versprach mir, ich solle mir keine Sorgen machen, wir wollten (so die Worte noch kurz vor der Eheschließung)) Familie gründen usw. Nachdem wir verheiratet waren, bewegte er sich nicht zum Thema gemeinsames Kind, stellte mich nie seinen Eltern vor, verbrachte ständig seine Zeit mit seinen Landsmännern, dessen (deutsche) Frauen mittlerweile genauso an ihren Ehen litten wie ich. Mit mir sind es 3 Frauen, in meinem kleinen Kreis die ebenso betroffen waren und mit der Zeit große psychische Probleme in diesen Partnerschaften bekamen, weil Versprechen nie erfüllt wurden, die Ehen nicht gänzlich erfüllt wurden. Ich hatte ebenso einen Kinderwunsch, der nach der Eheschließung stets verneint wurde. Ich litt weil ich diesen Menschen abgöttig liebte um ihn gekämpft habe, dass er hier bleiben kann, dass er nach vielen Jahren als Asylant dann auch seine Familie im eigenen Land wieder besuchen darf. Für alles und auch die Probleme seiner Freunde war ich gut genug. Meine Gesundheit nahm allmählig schaden, um psychisch nicht zu zerbrechen, lebten wir auf Trennung. Ich drohte mit Scheidung, zog diese aber weitere Jahre lang nicht durch, weil ich mich ja eigentlich nicht wirklich nicht von diesem Menschen trennen wollte. Ich hatte ihn nicht aus Spaß geheiratet. Irgendwann bat er um Scheidung weil er angeblich eine sehr schwierige Kopf-OP vor sich hatte und mich mit schwierigen Entscheidungen, über Leben und Tod nicht belasten wollte. Bevor wir auf Trennung gingen hat er gesagt, er würde nie wieder heiraten. Überfordert mit der Entscheidung über Leben und Tot bei seiner OP willigte ich die Scheidung ein, die wurde 2006 vollzogen. Vom Herzen her hätte ich mich nie von ihm getrennt, das wußte er ganz genau. Inzwischen bin ich schwer erkrankt, habe notwendige Kontrolluntersuchungen ignoriert (ich wollte doch noch ein Kind), bekam dann aber die Diagnose PAP4a (Grenze Gebährmutterhalskrebs) und mußte selber operiert werden. Ich kann keine Kinder mehr bekommen. Vor einigen Monaten rief ich wie immer zwischendurch bei ihm an, da kam die große Überraschung, er sei wieder verheiratet (mit einer Landsmännin) und bekäme sogar ein Kind. Das war im Sommer, mittlerweile ist dieses Kind auf der Welt. Ich habe nichts gegen dieses Kind, Gott beschütze es. Aber ich habe meine Gesundheit diesem Menschen anvertraut, er hat mich psychisch wie körperlich zerstört, lebt jetzt hier in einer neuen Ehe mit Kind und mir bleibt nur die Trauer und die bittere Erkenntnis, das dieser Mann den ich über alles liebte, viele Jahre und Kraft meines Lebens aus Überzeugung schenkte, mich in Wirklichkeit einfach nur benutzt hat um hier seine sichere Zukunft zu erringen. So geht es leider noch 2 weiteren Frauen in meinem Kreis, wir fühlen uns betrogen. Bleibt sowas unbestraft? Gibt es rechtliche Linien, die solchen Männern, die derart mit Liebe heucheln und Menschen damit regelrecht zugrunde richten, das Handwerk legen können? Ich bin weder rassistisch eingestellt noch bin ich eifersüchtig auf anderer Leute Glück, aber ich bin fassungslos, wie dreisst kann man sein und geht das so durch?


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von Gericke am 12.12.2008 20:57
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von guest-12319.10.2009 09:34:10 am 12.12.2008 22:11
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>Ehebetrug? Aufenthaltserschleichung?
Und Kinder kann man auch bekommen, wenn der andere nein sagt.
Falls man noch verheiratet ist, könnte man natürlich auch eine Annulierung der Ehe probieren, wegen falscher Versprechungen.


von sika0304 am 15.12.2008 20:09
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>Ehebetrug? Aufenthaltserschleichung?
Ja das mit dem www.1001geschichten.de wollt ich auch gleich posten, du wirst sehen das das sogar die typische Masche ist und es dafür einen Begriff gibt Bezness. Du wirst es leider unter Erfahrungen abhaken müssen


von Sabbele1984 am 16.12.2008 08:01
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>Ehebetrug? Aufenthaltserschleichung?
Wenn es Dich troestet:
er haette fuer einen gesicherten Aufenthalt niemals die sieben Jahre mit Dir aushalten muessen. Und fuer die Scheidung braucht er auch keine Ausrede. Soll auch Paare geben, die sich nach kuerzerer Zeit trennen ...
Auch ist es kein Betrug, wenn einem Partner die Heirat offenbar mehr Vorteile bringen, als dem anderen.

Agenor



von Agenor am 16.12.2008 09:39
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>Ehebetrug? Aufenthaltserschleichung?
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von guest-12327.09.2010 09:19:44 am 16.12.2008 10:34
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>Ehebetrug? Aufenthaltserschleichung?
quote:
Wenn man einen Menschen aus einem anderen Kulturkreis heiratet, legt sich nun mal nicht per Heirat ein Schalter um und dieser Mensch "funktioniert" nach der Vorstellung des Einheimischen.

Was man nicht vergessen sollte: das das nicht Funktioniert ist noch nicht mal mit dem sog. unterschiedlichen Kulturkreis begruendet. Habe gehoert, dass es sogar Scheidungsgedanken in Ehen gibt, in denen beide Eheleute deutsch, katholisch und verbeamtet sind ... und mehr an gemeinsamen Kulturkreis ist wohl kaum denkbar.

Agenor



von Agenor am 16.12.2008 13:48
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>Ehebetrug? Aufenthaltserschleichung?
Ist ja alles irgendwie richtig, was hier geschrieben wird. Aber es gibt leider noch Fakten, die schwer daraufhindeuten, dass es langsam zu einer Masche wird die Eheschließung unterschiedlicher Kulturkreise im Bezug darauf zu mißnutzen eine legale Tür zu finden um die schon vorher versprochenen und wartenden Frauen im Ausland, nach der erschlichenen Scheidung, hierher nach Deutschland zu holen und für denen ohne jede Hindernis auch noch dreisst einen Aufenthaltsstatus zu erwirken. Auf wessen Rücken eigentlich, auf den des geschädigten Ehepartners, dem die Ehe zwar versprochen wurde, aber nur an der Nase herumgeführt und ausgebeutet wurde? Hier geht es auch nicht um Rassismus, ich lebe seit jahrzehnten in multikulturellen Kreisen, hab überhaupt gar keine Probleme damit. Hier geht es auch nicht um Racheakte oder sowas. Ich habe so oder so verloren. Aber ich mache mir Sorgen um diese offene Art von Umgehung von Gesetzen. Das kann und darf einfach nicht richtig sein. Und ich mache mir große Vorwürfe diese Art an Masche indirekt unterstützt zu haben, mein Durchblick kam leider zu spät. Unsere Eheschließung wurde nachweislich vorsätzlich mißbraucht und sollte hier das Gesetz nicht mal etwas genauer überprüft und überholt werden, sollte für solche Fällen nicht mal langsam eine Handbremse gefunden werden? Denn wie gesagt, ich bin kein Einzelfall.


von Gericke am 16.12.2008 14:30
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>Ehebetrug? Aufenthaltserschleichung?
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von guest-12319.10.2009 09:34:10 am 16.12.2008 14:39
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>Ehebetrug? Aufenthaltserschleichung?
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von guest-12327.09.2010 09:19:44 am 16.12.2008 15:25
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>Ehebetrug? Aufenthaltserschleichung?
Die Ehe wurde so lange aufrechterhalten weil ich die Scheidung nach vielen endlosen Gesprächen, mitunter wegen Aufforderung zur Paartherapie, nach knapp 2 Jahren das erstemal beantragt, aber dann stillgelegt habe. Als Alternative hierzu zog ich es vor auf Distanz zu gehen, bin aus unserem Haushalt ausgezogen (hatte da mittlerweile extreme seelische Probleme weil ich da bereits spürte was sein Plan war, ich habe aber trotzdem ständig um uns gekämpft und Hoffnung nie aufgegeben) damit die ewige Streiterei erstmal aufhört und wir ein bißchen zur Ruhe kommen, dass wir dann nochmal in Ruhe über alles reden. In der Zeit hatten wir telefonischen Kontakt, trafen uns auch. Dann bat er mir an, falls ich mich scheiden lassen würde, dass ich einen seiner Freunde heiraten soll, naja warum muß ich wohl kaum hier noch sagen. Er beteuerte natürlich er würde nie wieder heiraten, na so ungefähr ich bleibe ja trotzdem seine einzige Frau in seinem Leben. Hat überhaupt einer eine Ahnung wie es mich innerlich zerrissen hat als er das Angebot machte seinen Freund zu heiraten, weil dieser wohl Probleme hatte? Ich fühlte nur noch Leere, hatte keine wirklichen Worte, wußte aber dann, dass es der Stempel dafür war, dass er unsere Ehe zwischen uns nie wirklich ernst gemeint hat. Ein Mensch wo richtig liebt, schenkt seinen Partner nicht an jemand anderem weiter. Das macht man einfach nicht. Und ich war wirklich keine schlechte Frau, hab ihm auf Händen getragen, seine Familie und Freunde jederzeit unterstützt. Ich bin nicht die Beste und auch nicht perfekt, aber anpassungsfähig und stets lernbereit. Ich hatte seine Familie sehr respektiert, obwohl ich den größten Teil in so vielen Jahren nie persönlich kennengelernt habe, er wollte das irgendwie nicht, hat immer nein gesagt wenn ich mal mit ihm zusammen ins Ausland zu seiner Familie wollte, genauso wie er das Thema Kind verneint hat, aber erst kurz nach der Eheschliessung, vorher hat er ja beteuert ich solle mir keine Sorgen machen. Trotzdem habe ich mich auch da noch nicht scheiden lassen, ich bin nicht der Typ, der schnell aufgibt. Er war der Mann meines Lebens und ich ja eigentlich seine Frau. Er hat fast 2 Jahre nach der Scheidung bewußt bei Kontakten verschwiegen, daß er eine andere Frau gleich nach der ausgesprochenen Scheidung nach Deutschland geholt und sofort geheiratet hat. Und operiert wurde er auch nie. Naja...


von Gericke am 16.12.2008 17:56
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