Die Dopingkontrolle

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Die meisten Sportverbände auf der Welt haben Dopingbestimmungen in ihre Regelwerke aufgenommen. Sportler müssen diese Dopingregelungen rechtsverbindlich anerkennen, um an organisierten Wettkämpfen teilnehmen zu können. Eingeschlossen ist das Einverständnis, dass Kontrollen durchgeführt werden dürfen.

Zu unterscheiden sind die Wettkampf- und Trainingskontrollen. Erstere sind bei organisierten Wettkämpfen üblich, Trainingskontrollen werden außerhalb der Wettkämpfe vorgenommen. Es gibt zwei Methoden: Die Abnahme von Urin und die Abnahme von Blut. Blutkontrollen sind zur Zeit in Deutschland nur auf freiwilliger Basis möglich.

Der Ablauf der Dopingkontrollen wird in Verfahrensrichtlinien der Verbände geregelt. Als Beispiel können hier die Richtlinien der IAAF eingesehen werden. Entscheidend ist die Abgabe des Urins im Beisein einer Kontrollperson. Das Urin wird dann in zwei Flaschen (sog. A-Probe und B-Probe) aufgeteilt und versiegelt. Die A-Probe wird umgehend im Labor untersucht, die B-Probe unter Verschluss genommen. Nur bei einem positiven Befund kann der Sportler auch die Untersuchung der B-Probe verlangen, um sich möglicherweise zu entlasten.

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Seiten in diesem Artikel:
Seite  1:  Doping - Worum es geht
Seite  2:  Was ist Doping?
Seite  3:  Die Dopingkontrolle
Seite  4:  Was passiert nach einem positiven Test?
Seite  5:  Zivilrechtliche Haftung
Seite  6:  Strafbarkeit des Doping
Seite  7:  Wie kann sich der Sportler wehren?
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