Die neuen Regelungen des Verzugs

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Beachtung der 30-Tage-Regelung ist entscheidend

Bislang konnte man im Normalfall eine Rechnung liegen lassen und die erste Mahnung abwarten. Erst danach mussten weitere Kosten befürchtet werden. Seit dem 1. Mai tritt nun 30 Tage nach Erhalt der Rechnung automatisch der Verzug ein. Das bedeutet, dass der Gläubiger ab diesem Zeitpunkt nicht nur die normale Zahlung verlangen kann, sondern zusätzlich auch Zinsen. Die "Warnung" an den Schuldner in Form der ersten Mahnung entfällt. Muster

Der dann zu entrichtende Zins auf die Rechnungssumme wurde vom Gesetzgeber deutlich erhöht: Er liegt 5% über dem von der Bundesbank vorgegebenen und veränderbaren Basiszins. Zur Zeit ergeben sich 8,42% Verzugszinsen anstatt den vormals festgelegten 4%.

Jedem Käufer, Besteller oder Auftraggeber muss deshalb geraten werden, Rechnungen umgehend zu überprüfen und entweder zu zahlen oder sich bei Mängeln an den Geschäftspartner zu wenden. Und zwar innerhalb von 30 Tagen!

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