Die Strafbarkeit

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Strafrecht Rubrik, Strafbarkeit, Tatbestand, Rechtswidrigkeit, Schuld

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Die Rechtswidrigkeit

Die vorgenommene Tathandlung muss rechtswidrig sein, also im Widerspruch zur allgemeinen Rechtsordnung stehen. Im Einklang zur Rechtsordnung steht ein Verhalten dann, wenn gesetzlich Ausnahmen definiert sind, für die ein normalerweise sozialschädliches Verhalten doch erlaubt ist. Der Handelnde muss bestimmte Rechtfertigungsgründe hinter sich haben, die ihn schützen: Nicht jeder, der beispielsweise einer anderen Person absichtlich in das Gesicht schlägt, kann deswegen nämlich bestraft werden. Zwar liegt offensichtlich der TATBESTAND einer Körperverletzung vor (körperliche Misshandlung, Vorsatz ). Wenn die Person aber in Notwehr gehandelt hat, also angegriffen wurde und sich verteidigt, dann ist das eigentlich sozialschädliche Verhalten (jemanden schlagen) mit Recht geschehen und daher gerechtfertigt. Notwehr ist deshalb ein klassischer Rechtfertigungsgrund.

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Seite  1:  Die Strafbarkeit - Worum es geht
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Seite  4:  Die Schuld
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