Sterbehilfe - Worum es geht

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Sterbehilfe ist ein heikles und äußerst kontrovers diskutiertes Thema. Vor allem ist es schwer, objektiv und ohne Emotionen darüber zu diskutieren. Sterbehilfe von einem "neutralen" Standpunkt aus zu beurteilen, ist etwas ganz anderes, als wenn man selbst persönlich betroffen ist, sei es als schwer kranker Patient oder als Angehöriger eines solchen.

Wir möchten nicht aktiv in die aktuelle Diskussion um Sterbehilfe eingreifen und uns weder auf den Standpunkt der Gegner noch der Befürworter stellen. Aus ethischer, weltanschaulicher oder religiöser Position heraus wollen wir dazu weder eine Stellungnahme noch eine wie auch immer geartete Meinung abgeben.

Wir wollen denen, die Information und Rat zu diesem Thema suchen, eine objektive Orientierung geben - dabei wird insbesondere auf die verschiedenen Formen der Sterbehilfe und deren rechtliche Würdigung, auf die Stellungnahme der Ärzteschaft und auf die aktuelle Rechtsprechung eingegangen.

Ein Statement von dem Moraltheologen Franz Böckle zur Einleitung:

"Der Arzt muss alles tun, was er kann, um einen Menschen zu heilen, er muss aber nicht alles tun, was er kann, um den vom Krankheitsprozess unaufhaltsam vorgegebenen Tod hinauszuzögern."

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Seiten in diesem Artikel:
Seite  1:  Sterbehilfe - Worum es geht
Seite  2:  Euthanasie
Seite  3:  Aktive Sterbehilfe
Seite  4:  Indirekte Sterbehilfe
Seite  5:  Passive Sterbehilfe
Seite  6:  Sterbehilfe bei speziellen Krankheitsbildern
Seite  7:  Grundsätze der Bundesärztekammer zur ärztlichen Sterbebegleitung
Seite  8:  Rechtsprechung zur Sterbehilfe
Seite  9:  Sterbehilfe im Ausland
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