Formen der eigenen Altersvorsorge

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Die betriebliche Altersvorsorge

Grundsätzlich existieren zwei Möglichkeiten, eine zusätzliche Rentenversicherung abzuschließen.
Zum einen die betriebliche Altersvorsorge und zum anderen die private Altersvorsorge.

Bei der betrieblichen Altersvorsorge behält der Arbeitgeber automatisch einen Teil des Bruttolohnes ein undlegt es für den Arbeitnehmer an. Diese Anlage erhält der Arbeitnehmer später als Zusatzrente. Für die Riester-Rente spielt es hierbei keine Rolle, ob es sich bei dem Abzug um eine "Einmalzahlung" oder um einen monatlichenAbzug handelt. Entscheidend ist lediglich, dass der bestimmte Prozentsatz am sozialpflichtigen Einkommen erreicht wird.

Anders als bisher haben Arbeitnehmer ab dem 01.01.2002 Anspruch auf eine betriebliche Altersvorsorge.Diese Möglichkeit zur Altersvorsorge muss zukünftig von allen Betrieben zur Verfügung gestellt werden.
Vorsicht ist bei der Übernahme alter betrieblicher Vorsorgemodelle geboten. Bei den weit verbreiteten Vorsorgezusagenzahlt bisher in der Regel lediglich der Arbeitgeber in die betriebliche Altersvorsorge ein. Eine solche Altersvorsorge ist nach dem Riester-Modell nicht förderungsfähig.
Voraussetzung für die Riester-Förderung ist nämlich eine Eigenleistung des Arbeitnehmers.

Die förderungsfähigen Formen der betrieblichen Vorsorge können Sie bei n-tv.de einsehen.

Die private Altersvorsorge

Bei der privaten Altersvorsorge schließt der Arbeitnehmer mit einem Versicherungsunternehmen seiner Wahl eine private Rentenversicherung ab. Die Anzahl der möglichen Anlageformen ist unbegrenzt. Sie werden alle gefördert,soweit sie zertifiziert sind. Sie unterscheiden sich in den Chancen und Risiken.

Beispiel:
Klaus-Silvio hat zwei Angebote von privaten Rentenversichern vorliegen. Bei beiden Angeboten handelt es sich um ein zertifiziertes Produkt. Bei Produkt Nr. 1, ein Banksparplan, wird ihm eine Mindestrendite von fünf Prozent versprochen. Allerdings ist die Maximalrendite auf sechs Prozent beschränkt. Produkt Nr. 2 ist ein Aktienfond. Der Anbieter garantiert lediglich, dass er für die Rente mindestens die eingezahlten Beiträge zurückzahlt. Dafür gibt es keine Maximalrendite.
Bei Produkt Nr. 1 bekommt Klaus-Silvio also mindestens fünf Prozent mehr als er eingezahlt hat. Maximal aber sechs Prozent mehr. Chance und Risiko sind also sehr begrenzt.Dahingegen bietet Produkt Nr. 2 eine Chance von mehr als 50 Prozent Rendite. Allerdings kann sich Klaus-Silvio nicht darauf verlassen. Wenn er Pech hat, bekommt er lediglich seine Einzahlung zurück. Klaus-Silvio muss nun selbst entscheiden, welcher Vertrag für ihn der richtige ist.

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Seiten in diesem Artikel:
Seite  1:  Wie funktioniert die Riester-Rente?
Seite  2:  Voraussetzungen der Förderung
Seite  3:  Wie sieht die Förderung aus?
Seite  4:  Formen der eigenen Altersvorsorge
Seite  5:  Betriebliche oder private Altersvorsorge?
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