Alternativ zu Rechtsschutzversicherungen gibt es noch die Möglichkeit, einen speziellen aber eingeschränkten Rechtsschutz abzuschließen.
Geschützt werden Ihre Interessen als Mieter, Untermieter oder Pächter in Miet- und Pachtverhältnissen. Sie zahlen einen Jahresbeitrag, der von Stadt zu Stadt variiert (ca. 35 bis 80 Euro), in dem eine Prozesskostenversicherung enthalten ist. Eine telefonische oder persönliche Rechtsberatung bei Vertragsanwälten ist jederzeit möglich. Sie haben freie Anwaltswahl im Falle eines Prozesses.
Dieser spezielle Rechtsschutz umfasst das Sozial- und Arbeitsrecht, was Auseinandersetzungen über Zeugnis, Kündigung, Lohnzahlung, Urlaubs- und Weihnachtsgeld beinhaltet. Hier ist der Beitrag prozentual vom Brutto-Verdienst abhängig. Der Nachteil liegt hierbei, dass man keine freie Anwaltswahl, sondern nur zugeteilte Rechtssekretäre hat.
Sie als Mitglied sind versichert, wenn Sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln, zu Fuß oder mit dem Fahrrad, nicht aber mit dem Auto unterwegs sind. Der Jahresbeitrag liegt bei 38 Euro, für Studenten und Arbeitslose bei 25 Euro, für Familien bei 48 Euro. Eine Haftpflichtversicherung bis zwei Millionen Euro ist eingeschlossen, außerdem ist auch hier eine Rechtsberatung jederzeit möglich.
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