364.803
Registrierte
Nutzer
 www.123recht.net » Ratgeber » Familienrecht » Rechnerisches Problem - Der Unterhalt

Die Höhe des Unterhalts

1.6.2000 | Ratgeber - Familienrecht | 1533126 Aufrufe
Mehr zum Thema:

Unterhalt

Die Höhe des Unterhalts hängt ab von der Bedürftigkeit des Unterhaltsberechtigten und der Leistungsfähigkeit des zur Zahlung Verpflichteten.

Da jeder einen anderen Lebensstil und Lebensstandard hat, ist von den ehelichen Lebensverhältnissen auszugehen: je höher das eheliche Lebensniveau, desto höher der Unterhalt. So kann mindestens die Hälfte dessen verlangt werden, was während der Ehe für den Unterhalt ausgegeben wurde. Der in der Ehe bestehende Standard wird also auf die Zeit danach übertragen. 

Relevant für die konkrete Berechnung ist immer das Nettoeinkommen. Dies errechnet sich aus dem Bruttomonatsgehalt plus 1/12 des Weihnachtsgeldes plus 1/12 des jährlichen Urlaubsgeldes, abzüglich der diversen Steuern und Versicherungen. Von dem Nettoeinkommen sind erneut 5% berufsbedingte Aufwendungen abzuziehen.

Zur Erleichterung der Gerichte ist gängige Praxis, den Unterhalt abhängig vom Einkommen anhand von Tabellen zu berechnen.




Seiten in diesem Artikel:
Seite 1: Der Unterhalt
Seite 2: Die Unterhaltsvereinbarung
Seite 3: Der Unterhaltsanspruch des Ehegatten
Seite 4: Die Höhe des Unterhalts - Womit Sie rechnen müssen
Seite 5: Der Unterhalt - Was dazu gehört
Seite 6: Auf geht´s: Die Unterhaltstabellen
Seite 7: Die Düsseldorfer Tabelle
Seite 8: Anmerkungen zur Düsseldorfer Tabelle
Seite 9: Die Berliner Tabelle
Seite 10: Anmerkungen zur Berliner Tabelle
Seite 11: Kinderbetreuung
Seite 12: Hohes Alter
Seite 13: Krankheit
Seite 14: Arbeitslosigkeit
Seite 15: Aufstockungsunterhalt
Seite 16: Ausbildung
Seite 17: Sonstiges

123recht.net ist Rechtspartner von:

364803
registrierte
Nutzer

durchschnittl. Bewertung

109945
beantwortete Fragen
19
Anwälte jetzt
online
Rechtsanwalt
Godehard Diep
München
Fachanwalt Informationstechnologierecht, Markenrecht, Urheberrecht, Vertragsrecht, Wirtschaftsrecht
Quickie!
Ihre Meinung zählt.
Die Sorgerechtsreform ist am 19.05.2013 in Kraft getreten. Väter nicht-ehelicher Kinder haben ein Recht auf das gemeinsame Sorgerecht. Richtig so?