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Dass die Genfer Konvention auch heute noch nicht perfekt ist, zeigt sich aktuell an den Umgang der Amerikaner mit den von ihnen in Kuba inhaftierten Taliban und Al Kaida. Sie werden auf Kuba in "Käfigen" gefangen gehalten. Es gab Bilder, die sie mit verbundenen Augen und Ohren zeigten.

Obwohl alle Welt und vor allem US-Präsident George W. Bush vom "Krieg" gegen den Terror sprach und noch spricht, soll es sich nach Aussagen der US-Regierung bei den Inhaftierten nicht um Kriegsgefangene handeln. Die Gefangenen seien keine Kriegsgefangenen, weil sie keine Uniformen getragen hätten und nicht als reguläre Soldaten kenntlich gewesen wären, erklärte ein Sprecher des Weißen Hauses.

Erst nach massivem Druck durch das Ausland erklärten sich die Amerikaner bereit, zumindest die Taliban unter den Schutz der Genfer Konvention zu stellen. Damit kann ihre Behandlung von Menschenrechtsorganisationen überwacht werden. Gruppierungen wie das Rote Kreuz oder die Menschenrechtsorganisation Amnesty International haben Zugang zu den Gefangenen und können eventuelle Missstände aufdecken. Der Al Kaida hingegen bleibt dieser Schutz nach wie vor verwehrt.

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Seite  1:  Die Genfer Konvention
Seite  2:  Wie alles begann
Seite  3:  Inhalt der Vereinbarungen
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