Die Anfechtung

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Auch die arglistige Täuschung und die widerrechtliche Drohung berechtigen zur Anfechtung

Arglistig täuscht derjenige, der in einem anderen einen Irrtum erregt, indem er ihm falsche Tatsachen vorspiegelt oder wahre Tatsachen verschweigt.
Beispiel: Ein Gebrauchtwagenhändler versichert die Unfallfreiheit eines Autos, obwohl er weiß, dass der Wagen schon einen Unfall hinter sich hatte.

Widerrechtlich droht derjenige, der seinem Vertragsgegner einen Nachteil für den Fall ankündigt, dass dieser seine Erklärung nicht abgibt.
Beispiel: Ein Autokäufer droht mit Schlägen, wenn der Wagen vom Händler nicht billiger verkauft wird.

Der Getäuschte oder Bedrohte kann seine abgegebene Erklärung anfechten.

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Seiten in diesem Artikel:
Seite  1:  Die Anfechtung
Seite  2:  Anfechtungsgründe - Was berechtigt zur Anfechtung?
Seite  3:  Was berechtigt nicht zur Anfechtung?
Seite  4:  Täuschung und Drohung
Seite  5:  Was genau ist eine Anfechtung und wie übt man sie aus?
Seite  6:  Was ist, wenn der Geschäftspartner den Irrtum durchschaut?
Seite  7:  Die Anfechtungsfrist
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