Der Führerschein auf Probe

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Verkehrsrecht Rubrik, Führerschein, Probe, Nachprüfung

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Allgemeines

Die Regelungen des Führerscheins auf Probe haben nun auch für die Besitzer von ausländischen Fahrerlaubnissen Gültigkeit, soweit diese nicht älter als zwei Jahre sind. Bereits verstrichene Probezeiten im Ausland werden allerdings angerechnet.

Der Führerschein auf Probe ist auch nach Einführung der FeV kein Führerschein zweiter Klasse sondern voll gültig und wird nach wie vor nach zwei Jahren ohne gravierenden Verstoß automatisch - ohne Umschreibung oder Prüfung - als endgültig erteilt.

Keine Probezeit gibt es bei den Führerscheinklassen L, M und T ( Kleinkrafträder bis 50 ccm, landwirtschaftliche Maschinen, Traktoren u.ä.) und bei nicht erstmaliger Erteilung der Fahrerlaubnis.
Die Dauer der Probezeit kann seit dem 1.1.1999 unter bestimmten Voraussetzungen auf vier Jahre verlängert werden.

Die "Bewährungsfrist" beginnt am Tag der Aushändigung und endet zwei Jahre nach Ablauf dieses Tages. Das Ablaufdatum ist im Führerschein eingetragen.

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Seite  1:  Der Führerschein auf Probe
Seite  2:  Allgemeines
Seite  3:  Verwarnungs- und Bußgelder
Seite  4:  Art der Delikte
Seite  5:  Aufbauseminar / Nachschulung
Seite  6:  Weitere Verstöße innerhalb der Probezeit
Seite  7:  Entzug der Fahrerlaubnis
Seite  8:  Verkehrspsychologische Beratung
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