Der Ablauf des Strafverfahrens

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Das Zwischenverfahren

Im Zwischenverfahren beschließen die Richter, ob die Gerichtsverhandlung zu eröffnen ist. In dieser Stufe wird der zuvor Beschuldigte als Angeschuldigter bezeichnet.
Das Zwischenverfahren dient einmal dazu, die Anträge der Staatsanwaltschaft zu überprüfen, bevor eine belastende öffentliche Verhandlung stattfindet. Nach Mitteilung der Anklageschrift wird dem Angeschuldigten zum anderen die Möglichkeit eröffnet, Beweisanträge und Einwendungen einzubringen.

Die Einstellung des Zwischenverfahrens kann erfolgen,

  • wenn kein hinreichender Tatverdacht gegeben ist
  • wenn ein unbehebbares Verfahrenshindernis vorliegt (Verjährung, Immunität oder eine Amnestie)
  • bei Bagatelldelikten, wenn kein öffentliches Interesse vorliegt
  • vorläufig, wenn ein behebbares Hindernis in der Person des Angeschuldigten vorliegt, z.B. bei vorübergehender Verhandlungsunfähigkeit durch Krankenhausaufenthalt

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Seiten in diesem Artikel:
Seite  1:  Der Ablauf des Strafverfahrens - Worum es geht
Seite  2:  Funktion und Abschnitte des Erkenntnisverfahrens
Seite  3:  Gründe zur Einstellung des Vorverfahrens
Seite  4:  Das Zwischenverfahren
Seite  5:  Das Hauptverfahren
Seite  6:  Ist die Verteidigung durch einen Anwalt entbehrlich?
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