
Michael Jacksons Exfrau Debbie Rowe wehrt sich juristisch gegen Gerüchte, denenzufolge sie auf das Sorgerecht für die gemeinsamen Kinder verzichten wolle. Rowe reichte am Donnerstag (Ortszeit) bei einem Gericht in Los Angeles Verleumdungsklage gegen eine Freundin ein, die in Interviews mit US-Medien behauptet hatte, sie wolle ihren Kampf um die beiden Kinder aufgeben. In der Klageschrift wirft sie ihrer Freundin Rebecca White Diffamierung und die Verletzung ihrer Privatsphäre vor.
White hatte in den vergangenen Tagen den Inhalt von SMS-Nachrichten veröffentlicht, die angeblich von Rowe stammen. In einer SMS hieß es: "Ich werde nicht das Sorgerecht beantragen. Die Kinder sind nicht meine, sie waren es nie. Es sind immer noch Michaels Kinder."
Nach Michael Jacksons überraschendem Tod am 25. Juni hatten sowohl Rowe als auch Jacksons Mutter Katherine das Sorgerecht für die elfjährige Paris und ihren ein Jahr älteren Bruder Prinz Michael beantragt. Am 20. Juli ist in Los Angeles eine Gerichtsanhörung in dem Fall angesetzt. Rowe war von 1996 bis 1999 mit Michael Jackson verheiratet. Dessen drittes Kind, der siebenjährige Prince Michael II., wurde von einer Leihmutter zur Welt gebracht, deren Identität nicht öffentlich gemacht wurde.
17. Juli 2009 - 18.48 Uhr
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