Ermessenseinbürgerung nach dem Staatsangehörigkeitsgesetz

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An den Voraussetzungen für die Ermessenseinbürgerung von Ausländern nach dem Staatsangehörigkeitsgesetz hat die Reform dessen kaum etwas verändert.

Die Einbürgerungsbehörde kann nach Ermessen einen Ausländer einbürgern, wenn er

  • handlungsfähig oder gesetzlich vertreten wird

  • sich seit acht Jahren rechtmäßig in Deutschland aufhält

  • sich zum Grundgesetz bekannt hat (gilt ab Vollendung des 16. Lebensjahres) und sich nicht verfassungsfeindlich betätigt

  • in der Regel den Lebensunterhalt für sich und seine unterhaltsberechtigten Familienangehörigen ohne Inanspruchnahme von Sozial- oder Arbeitslosenhilfe bestreiten kann (gilt ab Vollendung des 23. Lebensjahres)

  • seine bisherige Staatsangehörigkeit aufgibt oder verliert

  • kein Ausweisungsgrund gegen ihn vorliegt

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Seiten in diesem Artikel:
Seite  1:  Das neue Staatsangehörigkeitsrecht
Seite  2:  Erwerb der Staatsangehörigkeit durch Geburt
Seite  3:  Einbürgerung von Kindern
Seite  4:  Das Optionsmodell
Seite  5:  Anspruchseinbürgerung nach dem Ausländergesetz
Seite  6:  Ermessenseinbürgerung nach dem Staatsangehörigkeitsgesetz
Seite  7:  Der Antrag auf Einbürgerung
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