Wer muss die Kosten tragen?

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Ein weiterer Punkt, der im Widerspruchsverfahren zu beachten ist, ist die Kostenfrage.
Die Durchführung des Widerspruchsverfahrens ist mit einem nicht unerheblichen Arbeitsaufwand verbunden. In einigen Landesverwaltungsverfahrensgesetzen ist deshalb festgelegt, dass derjenige die Kosten zu tragen hat, der im Widerspruchsverfahren unterliegt.
Also: Sollte Ihr Widerspruch Erfolg haben, so hat die Verwaltung die Kosten zu tragen. Bei Misserfolg müssen Sie - außer im Bereich des Sozialrechts - für die Kosten aufkommen. Die Mindestgebühr, die dann auf Sie zukommen würde, beträgt ca. 25 Euro, bei Abgabenbescheiden (Benutzungsgebühren) sogar noch etwas weniger. Die Erstattung von Anwaltskosten ist nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich.

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Seiten in diesem Artikel:
Seite  1:  Das Widerspruchsverfahren - Worum es geht
Seite  2:  Ablauf des Widerspruchsverfahrens
Seite  3:  Welche Form muss der Widerspruch haben?
Seite  4:  Welche Frist ist zu beachten?
Seite  5:  Verschlechterung durch den Widerspruch
Seite  6:  Wer muss die Kosten tragen?
Seite  7:  Welche Folgen hat ein Widerspruch?
Seite  8:  Formlose außergerichtliche Rechtsbehelfe - form-, frist- und fruchtlos?
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