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DHL weigert sich Schaden zu regulieren

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DHL weigert sich Schaden zu regulieren

Hallo,

ich habe zu meinem Anliegen leider im Internet unterschiedliche Aussagen gelesen, und wollte hier mal fragen, was ihr mir zu folgendem Sachverhalt ratet:

Vor einigen Wochen habe ich etwas verkauft, und da der Warenwert höher war, ein versichertes Paket per DHL gewählt. Probleme gab es von Anfang an. Das Paket wurde mehrmals, trotz der richtigen Empfänger Adresse, von einem, zum anderen Depot transportiert. Nach über einer Woche, und mehreren anrufen bei DHL kam es dann schließlich beim Empfänger an.

Lt. Empfänger ist die Ware kaputt angekommen. Das Paket wurde damals von der Mutter angenommen, und weiste nur geringe Beschädigungen auf, die aber nicht von der Post bestätigt wurden.

Nach einer Beschwerde, wurde der Empfänger gebeten, die defekte Ware bei der nächsten Filiale abzugeben, was dieser auch tat. Ich habe dann im Gegenzug eine Rechnung, und ein Schadensformular zu DHL geschickt, damit die Kosten erstattet werden. Heute kam ein Schreiben, das die Kostenerstattung abgelehnt wurde, mit dem Hinweis die Ware wäre nicht ausreichend verpackt gewesen. Lt. Empfänger hat er die Ware komplett so abgegeben, wie er diese erhalten hat.

In den AGB, habe ich nicht genau gefunden, wie die Ware genau verpackt sein muss. Es handelt sich hier um ein Gerät aus Plastik, auf einem Stand Fuß, das ich extra aus einander gebaut habe, um es besser verpacken zu können.

Verpackt war es doppelt umwickelt mit dickem Verpackungspapier und Klebeband, und der Hohlraum mit dick Watte ausgepolstert. Dennoch lehnt DHL die Erstattung ab.
Lt. Empfänger, war die Ware gut verpackt gewesen, als sie ankam.

Nun zu meinen Fragen:

Muss ich nun in den sauren Apfel beißen, und dem Käufer die Kosten erstatten, und ich bleibe auf dem Schaden sitzen?

Ich habe noch am selben Tag Bilder vom Gerät gemacht, um zu beweisen, das beim Versand, die Ware noch ok war!) bringt mir das Vorteile?

Kann sich die Post hier rausreden, es sei nicht korrekt verpackt gewesen?

War es tatsächlich nicht richtig verpackt?

Wie gehe ich nun am besten vor?

Ich denke, wäre das Paket Ordentlich zugestellt worden, und nicht ständig von A nach B und wieder zurück....transportiert worden, wäre hier die Ware vll. in Ordnung.

Kann mir jemand helfen, wie ich nun am besten weiter vorgehe?

Sorry, viel Text, ich wollte aber alles wichtige reinpacken.

Vielen dank im voraus



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von minicooper123 am 29.08.2012 21:22
Status: Frischling (5 Beiträge)
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>DHL weigert sich Schaden zu regulieren
quote:
Muss ich nun in den sauren Apfel beißen, und dem Käufer die Kosten erstatten, und ich bleibe auf dem Schaden sitzen?

Kommt drauf an.

Wenn die Verpackung wirklich unzureichend war, dann ja (Verletzung einer vertraglichen Nebenpflicht, das "übertrumpft" hier den Grundsatz, daß der VK ab Übergabe an den Versender nicht mehr verantwortlich ist).

Aber nur, weil der Versender die Regulierung mit "unzureichend verpackt" ablehnt, heißt das ja noch nicht, daß das objektiv auch so ist. Das ist immerhin eine Standardantwort, mit der man erst mal versucht, Ansprüche abzublocken (nach dem Motto "bei uns kann gar nichts kaputt gehen, außer es war unzureichend verpackt").

quote:
Verpackt war es doppelt umwickelt mit dickem Verpackungspapier und Klebeband, und der Hohlraum mit dick Watte ausgepolstert.

Wenn das beweisbar ist und auch der K das zugibt, dann müßte man nur noch schauen, ob das im konkreten Einzelfall (Blechkiste? TV? Ming-Vase? Skulptur aus Eierschalen?) ausreichend war.

Wenn dem so ist, müßte der K beweisen, daß die Ware bei Übergabe schon kaputt war.
Dafür wiederum müßte er beweisen, daß die Ware beim Auspacken kaputt war (Zeugen) und daß sie unmöglich bei dieser guten Verpackung auf dem Versand kaputt gegangen sein kann. Wie leicht das möglich ist, hängt wieder an der Art des Schadens. Mal dumm gesagt, ein durchgeschmortes Netzteil wird kaum ein Transportschaden sein. Ein rausgefallener RAM-Riegel, der beim Einschalten dann einen Kurzschluß verursacht hat, wird hingegen auch bei optimaler Verpackung möglich sein. Es kommt also auf den konkreten Einzelfall an.


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von Sheldon_Cooper am 30.08.2012 11:17
Status: Unsterblich (1101 Beiträge)
Userwertung:  3,2  von 5 (von 22 User(n) bewertet)

>DHL weigert sich Schaden zu regulieren
Hallo,

ich gehe mal davon aus, es handelt sich um einen privaten Verkauf oder?

Wenn ja, die rechte an dem Paket dem Käufer abtreten, soll er sich drum kümmern, dann ist es nicht mehr deine Aufgabe! Bei Privatverkäufen trägt der K das Versandrisiko...

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von lesen-denken-handeln am 31.08.2012 17:25
Status: Unsterblich (2335 Beiträge)
Userwertung:  3,3  von 5 (von 46 User(n) bewertet)

>DHL weigert sich Schaden zu regulieren
Hallo,

danke erst einmal für die Antworten.

Ich habe heute noch einmal DHL angeschrieben, und alles detailliert aufgelistet (Sendeverlauf...). Bin gespannt, ob sich das vll. noch zum guten wendet.

Gesetz den Fall, sie wollen nicht zahlen, wie trete ich denn meine Rechte an den Empfänger ab?

Ja, es handelt sich um einen privaten Verkauf.



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von minicooper123 am 31.08.2012 20:49
Status: Frischling (5 Beiträge)
Userwertung:  0,0  von 5 (von 0 User(n) bewertet)

>DHL weigert sich Schaden zu regulieren
Hallo,

da ständige hin und her wird egal sein.

quote:
Gesetz den Fall, sie wollen nicht zahlen, wie trete ich denn meine Rechte an den Empfänger ab?
Einfach ein Schreiben aufsetzen, ist formlos, so in etwa wie: Hiermit trete ich die rechte am Paket mit der NUmmer: *** an (Name Anschrift etc) ab.
So in etwa sollte das genügen, dann evtl am besten als Einwurfeinschreiben senden, damit du den Zugang des Schreibens belegen kannst, den K nicht unbedingt vorher davon erzählen, sonst weigert er sich evtl das Schreiben anzunehmen


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von lesen-denken-handeln am 31.08.2012 21:12
Status: Unsterblich (2335 Beiträge)
Userwertung:  3,3  von 5 (von 46 User(n) bewertet)


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