Computer defekt eingegangen
Habe in
eBay einen Gebraucht-Computer gekauft. Der Verkäufer sowie ich haben 100 % Bewertung. Ich setzte auf vollstes Vertrauen.
Versand war mit Hermes versichert 15 Euro angegeben. Ich bat den Verkäufer, mir die Paket-Nummer anzugeben, weil ich an dem Tag frei nehmen wollte, um das 16 Kilo schwere Paket zu empfangen.
Das geschah nicht. Ich fragte bei Hermes telefonisch an. Es gab kein Paket an mich. Dann fragte ich den DHL-Fahrer. Er hatte für mich das Paket dabei.
Als ich es auspackte, war nur mit Zeitungspapierknäuel und mit einem gebrochenen Styropor-Fuss aufgefüllt. An der Unterseite des Gerätes war der Plastik-Deckel gebrochen und somit die Seitenwände 5 mm offen.
Der Verkäufer hatte sein Windows Professional aufgespielt und man solle es für Neu-Installation löschen. Das war aber nicht möglich, weil das CD-Rom und DVD-Laufwerk Lesefehler hatte. Zur Sicherheit holte ich einen Profi im Haus, der es ebenfalls versuchte. Die CD sprach nicht an. Beim Doppelklick Arbeitsplatz Ja. Legte man danach eine neue CD ein, erkannte der Computer lediglich die alte CD, welche bereits entfernt war. Eine Neuinstallation wäre nur mit einer Starter-CD möglich gewesen, weil die Laufwerke nicht ansprachen.
Der Verkäufer reagierte sofort heftig und meinte, dass dies alles nicht wahr sei. Er habe gut verpackt und das System hätte einwandfrei funktioniert.
Ich soll gefälligst meine eigene Versicherung einschalten, weil der Verdacht nahe läge, dass ich das Gerät evtl. selbst beschädigt hätte. Er habe nur mit DHL geschickt, weil 3 andere Pakete auf dem Versand waren und somit habe er die Abholungskosten gespart.
Dann habe ich das schwere Paket per Handkarre zur Post gekarrt. Die Post lehnte das Paket mit Schadensanzeige ab und meinte, dass es nicht ordnungsgemäss verpackt sei. Dann nahm man das Paket doch an. Die Sendung wurde mir ein 2. Mal zugestellt. Ich karrte wieder zur Post wegen Weiterleitung Schadensabteilung.
Der Verkäufer will das Paket sehen und evtl. seine Hausrat einschalten, falls DHL nicht zahlt. In keinster Weise ging er darauf ein, wie ich entschädigt werde.
Ob und in welcher Höhe er mir Erstattung leistet, entscheidet er selbst, falls DHL eine Entschädigung ablehnt.
Nun ist das Gerät irgendwo. Es soll ja an den Absender zurück.
Der Verkäufer geht heftig in Opposition und versucht alles, keinen Cent zurückgegen zu müssen. Er hätte mich zumindest auch informieren können, wenn er DHL anstatt Hermes nimmt, um Abholkosten zu sparen. Immerhin habe ich die 15 Euro voll bezahlt.
Da ich mit ihm nicht weiterkam, habe ich diese Unstimmigkeit an
eBay gemeldet wegen Käuferschutz. Hier mal ein Foto des eingegangenen PC'S. Wie kann es weitergehen? Wie lange muss ich auf das Geld oder Ersatz warten, wenn da jemand ist, der in keinster Weise, bereit ist, den Fall so zu lösen, dass alle Beteiligten zufrieden aus der Sache gehen. Er scheint nur zu seinem eigenen Vorteil und das ohne Einbeziehung des Käufers abhandeln zu wollen. Im Moment reagiert er nicht mehr. Ob das Paket schon zurück ist, erfahre ich von DHL nicht. Er sieht es jedoch als meine Aufgabe an. Wie komme ich da weiter?
http://hometown.aol.de/coconutgrove60/HP_Computer.jpg
von peppermint30 am 15.07.2007 11:11
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