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Chinesische Firma bestätigt Annahme von Daimler-Schmiergeld

AFP VOM 26.3.2010 | Nachrichten - Nachrichten | 1160 Aufrufe
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Schmiergeld, Daimler

Sinopec fordert Strafen für Zahlung von Bestechungsgeld

In den Schmiergeldermittlungen gegen den Autokonzern Daimler hat der chinesische Raffineriekonzern Sinopec den Empfang von Bestechungsgeldern bestätigt. Ein früherer Angestellter einer Tochterfirma habe Geld von Daimler angenommen, teilte Sinopec mit. Das sei bereits 2004 entdeckt worden. Die Regierung in Peking müsse "multinationale Unternehmen und Kaufleute schwer bestrafen", die mit der Zahlung von Bestechungsgeldern gegen die chinesischen Gesetze verstießen, forderte Sinopec.

Die US-Justiz wirft Daimler vor, in insgesamt 22 Ländern Schmiergeld an Regierungsvertreter oder -beamte gezahlt zu haben. Die Ermittlungen laufen bereits seit Jahren. Daimler strebt nach Angaben einer mit der Angelegenheit vertrauten Person eine Einstellung der Ermittlungen durch eine Zahlung in Höhe von rund 180 Millionen Dollar (133 Millionen Euro) an. Ein US-Richter soll am 1. April über den Fall entscheiden.

26. März 2010 - 12.45 Uhr

© AFP Agence France-Presse GmbH 2010


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