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CNN: Jacksons Leibarzt verabreichte todbringendes Medikament

AFP VOM 28.7.2009 | Nachrichten - Nachrichten | 881 Aufrufe
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Obduktionsergebnis angeblich noch diese Woche

Der Leibarzt von Michael Jackson hat nach einem Bericht des US-Nachrichtensenders CNN dem US-Sänger vor dessen Tod ein starkes Medikament verabreicht, an dem der "King of Pop" letztlich starb. Dies habe die Polizei von Los Angeles herausgefunden, berichtete CNN unter Berufung auf Ermittlerkreise auf seiner Website. Die Ergebnisse der Autopsie von Jacksons Leichnam sollten noch in dieser Woche verkündet werden.

Weder die Polizei noch die Anwälte von Jacksons Arzt Conrad Murray wollten den Bericht kommentieren. Murray steht im Mittelpunkt der Spekulationen um den Tod Jacksons vor gut einem Monat. Murrays Praxisräume waren in der vergangenen Woche von der US-Antidrogenbehörde DEA und Polizeibeamten wegen Verdachts auf Totschlag durchsucht worden. Dabei waren Unterlagen und eine Computer-Festplatte beschlagnahmt worden.

Der Arzt war zum Zeitpunkt von Jacksons Tod am 25. Juni bei dem Popstar. Medienberichten zufolge war in Jacksons Haus später das starke Narkosemittel Propofol gefunden worden, das nicht zum Privatgebrauch zugelassen und eigentlich zum Einsatz bei Operationen gedacht ist. Jacksons Familie hatte nach dessen Tod bemängelt, es gebe noch "offene Fragen" zu Murrays Rolle in den letzten Stunden des "King of Pop".

Die Umstände, die zum Tod Michael Jacksons führten, werden von der Polizei in Los Angeles, von der Staatsanwaltschaft und von den Kontrollbehörden für Drogen und Medikamente untersucht.

28. Juli 2009 - 12.26 Uhr

© AFP Agence France-Presse GmbH 2009


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