Bundesfinanzministerium hält Kauf von Steuerdaten für möglich
AFP VOM 1.2.2010 | Nachrichten - Nachrichten | 2444 Aufrufe Mehr zum Thema:Steuersünder, Steuerhinterziehung
Das Bundesfinanzministerium hält einen Kauf der angebotenen Schweizer Kontodaten über deutsche Steuersünder für möglich. "Die Entscheidung über den Ankauf wird auf der Linie dessen liegen, was Bund und Länder im Liechtensteiner Fall entschieden haben", sagte ein Sprecher des Bundesfinanzministeriums am Montag in Berlin. Die Entscheidung werde zügig nach Klärung der noch ausstehenden Fragen fallen. In der Liechtenstein-Affäre hatte der Bundesnachrichtendienst im Februar 2008 für Datensätze über Steuersünder fünf Millionen Euro gezahlt. Die Daten führten zu Ermittlungen gegen rund 700 Steuersünder, unter ihnen der ehemalige Post-Chef Klaus Zumwinkel.
Ein Informant hatte den deutschen Behörden Zeitungsberichten zufolge eine CD mit Daten von 1300 bis 1500 Anlegern mit Schweizer Konto angeboten und im Gegenzug 2,5 Millionen Euro verlangt.
1. Februar 2010 - 12.01 Uhr
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Seiten in diesem Artikel: Seite 1: Immer mehr Politiker für Ankauf von SteuersünderdatenSeite 2: HSBC-Informant bestreitet Kontakte zu deutschen BehördenSeite 3: Bundesfinanzministerium hält Kauf von Steuerdaten für möglichSeite 4: Zunehmend Stimmen aus CDU für Ankauf der Steuersünder-Daten


