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Bulgariens Behörden gehen mutmaßlichem Betrug mit EU-Mitteln nach

AFP VOM 2.6.2009 | Nachrichten - Europarecht | 1131 Aufrufe
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EU-Zuschüsse, Landwirte

Hunderte Landwirte sollen Förderung erschlichen haben

Die bulgarischen Justizbehörden haben hunderte von Ermittlungsverfahren wegen der mutmaßlichen Erschleichung von EU-Zuschüssen durch bulgarische Landwirte eingeleitet. Wie die zuständige Staatsanwaltschaft am Dienstag mitteilte, steht ein Teil der Bauern im Verdacht, übertriebene Angaben über die Größe ihrer genutzten Flächen gemacht zu haben, um mehr Beihilfen zu bekommen. Außerdem wurden 150 Ermittlungen wegen Unregelmäßigkeiten und Betrugs im Zusammenhang mit dem Hilfsprogramm der EU namens Sapard eingeleitet, mit dem der bulgarische Agrarsektor auf den EU-Beitritt des Landes vorbereitet werden sollte.

Im vergangenen Jahr hatte Brüssel insgesamt 825 Millionen Euro aus EU-Fonds für Bulgarien wegen Veruntreuung eingefroren, davon 200 Millionen Euro endgültig. Bulgarien ist seit dem 1. Januar 2007 EU-Mitglied.

2. Juni 2009 - 15.03 Uhr

© AFP Agence France-Presse GmbH 2009


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