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Britischer Söldner Simon Mann begnadigt - 1/1
AFP vom 3.11.2009   712 Aufrufe    Leserwertung: 0,0 (0 User)
Rubrik: Nachrichten - International

Britischer Söldner Simon Mann begnadigt

Versuchter Staatsstreich in Äquatorialguinea

Der wegen eines versuchten Staatsstreichs in Äquatorialguinea verurteilte britische Söldner Simon Mann ist begnadigt worden. Nach einem am Dienstag im Staatsradio verlesenen Dekret gewährt die Regierung des westafrikanischen Landes Mann ein "vollständige Amnestie aus humanitären Gründen". Ein Gericht in der Hauptstadt Malabo hatte den Briten im Juni 2008 zu 34 Jahren und vier Monaten Haft verurteilt. Manns südafrikanischer Geschäftspartner Nick du Toit, der wegen des Putschversuches in Äquatorialguinea mit in Haft saß, wurde den Angaben zufolge ebenfalls begnadigt.




Mann war im März 2004 mit 61 mutmaßlichen Komplizen während eines Zwischenstopps auf dem Flughafen der simbabwischen Hauptstadt Harare festgenommen worden. Er habe dort Waffen besorgen und dann zusammen mit weiteren Kämpfern unter der Führung von Du Toit gegen Staatschef Teodoro Obiang Nguema putschen wollen, lautete der Vorwurf. Mann wurde in Harare zu sieben Jahren Haft verurteilt, musste jedoch nur vier Jahre absitzen und wurde im Februar von Simbabwe an Äquatorialguinea ausgeliefert.

3. November 2009 - 11.16 Uhr

© AFP Agence France-Presse GmbH 2009


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