Britische Polizisten ermitteln wegen Hamas-Mords in Israel
AFP VOM 28.2.2010 | Nachrichten - Nachrichten | 739 Aufrufe Mehr zum Thema:Hamas, Mord
Kommen mit israelischer Polizei abgestimmt
In der Affäre um den Einsatz von westlichen Pässen im Mordfall an dem Hamas-Führer Mahmud El Mabhuh sind zwei britische Polizisten zu Ermittlungen nach Israel gereist. Sie seien vor wenigen Tagen eingetroffen und sollen demnächst rund ein Dutzend Inhaber von britischen Pässen befragen, sagte ein Botschaftssprecher der Nachrichtenagentur AFP. Ihr Kommen sei der israelischen Polizei angekündigt gewesen.
Die Ermittler sollen nach Angaben der britischen Polizeibehörde zur Bekämpfung des organisierten Verbrechens, Soca, in der Botschaft in Tel Aviv sechs Menschen mit doppelter Staatsbürgerschaft treffen, die als "potenzielle Zeugen eines Verbrechens" gelten. Das Vorgehen sei mit den israelischen Behörden abgestimmt, sagte ein Soca-Sprecher.
Mabhuh war am 20. Januar in einem Luxushotel in Dubai ermordet aufgefunden worden. Dem am Sonntag veröffentlichten rechtsmedizinischen Gutachten zufolge wurde er zunächst mit einem Beruhigungsmittel betäubt und dann erstickt. Die Ermittler fahnden derzeit nach 26 Verdächtigen, die mit Pässen westlicher Staaten in das Emirat eingereist sein sollen. Zwölf von ihnen verfügten nach Angaben der Polizei über britische Pässe.
28. Februar 2010 - 14.38 Uhr
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