Bloomberg: Prozess zum 11. September sollte nicht in New York laufen
AFP VOM 28.1.2010 | Nachrichten - International | 1022 Aufrufe Mehr zum Thema:Terror, Kaida
Der New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg hat sich dagegen ausgesprochen, dass der Prozess zu den Terroranschlägen vom 11. September 2001 wie geplant in der US-Metropole stattfindet. Das Verfahren gegen den mutmaßlichen Drahtzieher, Khaled Sheikh Mohammed, sowie vier weitere Verdächtige werde "astronomisch" teuer und "eine unglaubliche Anzahl" von New Yorkern stören, sagte Bloomberg am Mittwoch (Ortszeit) in New York. Der Prozess soll nach derzeitiger Planung im Süden Manhattans stattfinden.
Die Sicherheit der New Yorker könne zwar garantiert werden, aber es "wäre wahrscheinlich eine gute Idee", den Prozess auf einer Militärbasis zu organisieren, sagte Bloomberg weiter. Schätzungen zufolge wird das Zivilverfahren rund 250 Millionen Dollar (178 Millionen Euro) kosten. Da es sich über mehrere Jahre ziehen dürfte, rechnete Bloomberg mit mehr als einer Milliarde Dollar Gesamtkosten.
28. Januar 2010 - 08.34 Uhr
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