Bio-Geflügelhändler aus Delbrück will nicht betrogen haben
AFP VOM 11.3.2010 | Nachrichten - Vor Gericht | 1475 Aufrufe Mehr zum Thema:Bio-Geflügelhändler
Franzsander: Wir hatten Ausnahmegenehmigung
Der Bio-Geflügelhändler Berthold Franzsander aus Delbrück hat eine Anklage der Staatsanwaltschaft Bielefeld wegen Betrugs zurückgewiesen. Er prüfe eine Schadenersatzklage gegen das Land Nordrhein-Westfalen in Höhe eines Jahresumsatzes von acht Millionen Euro, sagte Franzsander dem Bielefelder "Westfalen-Blatt". Laut Staatsanwaltschaft soll der 46-Jährige zwischen 2003 und 2007 konventionelle Frischware unter Bio-Geflügel gemischt oder direkt als Öko-Geflügel mit Preisaufschlag an gutgläubige Kunden verkauft haben. Der Schaden beträgt laut Staatsanwaltschaft rund 1,3 Millionen Euro.
Franzsander sagte der Zeitung, das Landesamt für Natur, Umwelt und Naturschutz habe aus Futtermittelkontrollen falsche Schlüsse gezogen und seine Firmen in den Ruin getrieben. Ähnlich wie andere Bio-Betriebe habe auch er eine Ausnahmegenehmigung zum Zukauf von konventioneller Ware gehabt.
11. März 2010 - 09.18 Uhr
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