Bewährungsstrafe für jungen Briten nach falschem Bombenalarm
AFP VOM 27.7.2009 | Nachrichten - Nachrichten | 1430 Aufrufe Mehr zum Thema:Terror, Bombenalarm
Teenager berichtete von angeblichem Sprengsatz in New York
Ein britischer Teenager ist am Montag wegen eines fatalen Streiches zu einer Bewährungsstrafe von sechs Monaten verurteilt worden. Justizangaben zufolge rief der damals 17-jährige Thomas Hutchinson im vergangenen Jahr in betrunkenem Zustand in der Zentrale des Weißen Hauses in Washington an und behauptete, im Madison Square Garden in New York befinde sich eine Bombe. Bei den daraufhin eingeleiteten Ermittlungen waren das FBI, der US-Geheimdienst, die New Yorker Polizei und britische Anti-Terror-Ermittler im Einsatz. "Eine Minute Gedankenlosigkeit von dir, ein Moment der Tollheit, ein betrunkener Bubenstreich, all das hatte ernste Konsequenzen", sagte Richter Tony Browne bei der Urteilsverkündung zu Hutchinson.
Hutchinson muss außerdem 250 Stunden gemeinnützige Arbeit ableisten und rund 80 Euro Gerichtskosten zahlen. Er hatte die Vorwürfe anfangs bestritten, sie vor kurzem in einer Anhörung jedoch eingeräumt.
27. Juli 2009 - 17.24 Uhr
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