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Berufsbekleidung - Fachhändler macht Unterstellung

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Berufsbekleidung - Fachhändler macht Unterstellung

Morgen,

mein Mann hat im Mai 2010 bei Antritt der neuen Stelle eine Warnschutzjacke von einem namenhaften Hersteller bekommen.
Diese wurde über ein Fachgeschäft für Berufsbekleidung bezogen.
Er hat die Jacke nun isg. ca. 3 Monate getragen. Für den Sommer und warme Tage ist die Jacke nicht geeignet, daher lag sie mehr im Schrank.

Nun ist es so das Nähte aufgehen. Selbst an den Reflektoren gehen Nähte auf. Am Nacken an der Außennaht ebenfalls sowie entlang des Reißverschlusses. Die Taschen sind Innen so dünn, das Diese ausreißen. Spitze Gegenstände hat er aber nie in den Taschen, weil er gar keine hat und braucht.
Das PDA ist ihm in der großen Tasche schon fast durchgefallen

Wir waren nun Anfang letzter Woche bei diesem Fachhändler.
Wir erklärten nett was Sache ist und das wir die Jacke gerne reklamieren würden.
Daraufhin bekamen wir erstmal von der Verkäuferin die Unterstellung wir hätten die Jacke mit Weichspüler gewaschen, was man nicht dürfe.
Deswegen sei die Jacke an den Nähten aufgegangen.
Zum ersten haben wir NIE gesagt bekommen das diese Jacke eine besondere Behandlung benötigt und zum Anderen haben wir die Jacke so oder so nur auf 30 C ohne Weichspüler (nur ein bisschen Waschmittel) gewaschen.
Das sagten wir auch der Verkäuferin. Sie fragte welches Waschmittel. Wir nehmen Ariel. Daraufhin hieß es, jaaaa dort sei ja auch Weichspüler in dem Waschmittel. Das hätten wir nie nehmen dürfen.

So ging es dann weiter. Sie nahm die Reklamation auf. Plötzlich hieß es wir hätten die Jacke niemals im Mai geholt die wäre ja viel älter.
Auf einmal fand man dann doch die Bestellbestätigung und man gab zu das es Mitte Mai war.

Die Jacke sollte zum Hersteller geschickt werden. Ersatz bzw. Austausch wollte man nicht hergeben.
Wir erklärten das die Jacke wichtig sei, da Nachts kalt und zu dem Warnwesten bzw. Warnjackenpflicht.
Auf einmal kam der Inhaber raus.
Der schaute sich die Jacke auch nochmal an.
Wir hätten sie zu heiß gewaschen. Das sehe er, weil der Aufdruck hinten abgegangen wäre. Vorner ist der Aufdruck aber noch da, muss ich sagen. Keine Ahnung ob der Aufdruck hinten vielleicht nicht richtig drauf war, aber der war nach dem ersten Waschen schon weg.
Hat meinen Mann nicht wirklich gestört.

Nun kommt der Knaller. Da meinter der Inhaber doch wirklich zu uns, das er die Jacke zwar einschicken würde, aber wenn sich herausstellen würde, das wir daran Schuld wäre, wir die neue Jacke komplett bezahlen müssten.
Der Hersteller würde dann ein Schreiben dazu schicken und das würde er uns dann vorlegen.
Schlussendlich wollte er erst eine neue Jacke bestellen, die bis heute nicht da ist, obwohl Lieferzeit laut Inhaber von 2 Tagen. Die alte Jacke wollte er dann einschicken, wenn wir die Neue haben. Jedoch bleibt er dabei, wir sind Schuld und wir müssen zahlen, wenn der Hersteller uns beweisen würde, das wir Schuld sind.

Ist das überhaupt rechtens?
Wie gesagt. Zum Einen gabs nie eine Waschanleitung bzw. wurden wir nie darauf hingewiesen und zum Anderen nur auf 30 C gewaschen, kein Trockner und kein Weichspüler.
Im Ettiket steht auch nichts, außer die normalen Anleitungen die man in jedem Kleidungsstück findet.

Liebe Grüße
Angi

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von angle07 am 17.01.2011 07:34
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>Berufsbekleidung - Fachhändler macht Unterstellung
quote:
Nun kommt der Knaller. Da meinter der Inhaber doch wirklich zu uns, das er die Jacke zwar einschicken würde, aber wenn sich herausstellen würde, das wir daran Schuld wäre, wir die neue Jacke komplett bezahlen müssten.

Das ist natürlich Quatsch.
Nur mal angenommen, dass ihr die Schäden wirklich selbst verursachtet und dazu auch keine Garantie- oder Gewährleistungsansprüche greifen würden, müsst ihr deshalb doch keine neue Jacke kaufen, was ich bei DIESEM Händler sowieso nicht machen würde. Ihr würde in diesem Fall auf den Schaden sitzen bleiben, aber eine Kaufpflicht bei Abweisung von zB Garantieansprüchen, gibt es natürlich nicht.
Ich würde abwarten, was nach dem Einschicken der Jacke für eine Entscheidung der Firma steht und bei negativer Entscheidung kann man immer noch weiter sehen, ob man juristische Hilfe und ggf. einen Gutachter hinzu zieht.
Den Kauf einer neuen Jacke sollte man natürlich absolut verweigern, ebenso wäre es denkbar sich gleich an die Herstellerfirma zu wenden und auf Garantieansprüche oder Kulanz zu hoffen.


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von seba79 am 19.01.2011 00:47
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