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Berichterstattung aus dem Iran

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>Berichterstattung aus dem Iran

http://www.berlin.de/imperia/md/content/lzpb/themen/israel6.pdf

Das Hohe Arabische Komitee, die oberste Repräsentanz der palästinensischen
Nationalbewegung, demonstrierte die Ablehnung des Mehrheitsplanes der Vereinten
Nationen unter anderem dadurch, dass es auf die Gründung des in der UN-Resolution
181 (II) vorgesehenen arabisch-palästinensischen Staates verzichtete. Es vergab damit
die historische Chance, bereits 1948 parallel zur israelischen Staatsgründung das Recht
des palästinensischen Volkes auf Selbstbestimmung und Eigenstaatlichkeit zu
verwirklichen


Wenn man sich selbst ins Knie schiesst, muss man sich auch nicht über die Schmerzen beschweren.

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von meri am 24.09.2009 12:43
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>Berichterstattung aus dem Iran
Hi @Justice,
mir geht es gar nicht darum die Verhaeltnisse zu vergleichen, auch wenn ich ehrlich gesagt jedwede Tabuisierung ('Das darf man nicht vergleichen weil: ist so') prinzipiell ablehne.
Es geht mir um die massiv unausgewogene Berichterstattung unseres Staatsfernsehens. Wo bleibt denn die Kritik an der komplett voelkerrechtswidrigen Besetzung palaestinensischer Gebiete im Westjordanland, von dem aus nun wirklich keine 'Raketen' mehr auf Israel abgefeuert werden? Wo bleibt denn die Aussage, dass ein belagertes (und von der Weltgemeinschaft im Stich gelassenes) Volk auch das Recht auf Selbstverteidigung hat?
Wo bleibt die massive Kritik am Wahlbetrug in Afghanistan, fuer den es sehr viel mehr Indizien gibt als fuer den im Iran? Und wo bleiben die massiven Proteste an der Musterdemokratie Saudi-Arabien? Warum laesst man in den deutschen Staatsmedien die Gegenseite nicht zu Wort kommen?
Genau diese Unausgewogenheit laesst mich auch an der Berichterstattung ueber die Behandlung von Demonstranten im Iran zweifeln... Wieso sollte man offensichtlich parteiischen Medien Glauben schenken, wenn sie die Untaten der gegnerischen Partei kundtun?

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" Kopf gut schütteln vor Gebrauch!"


von Olliminator am 24.09.2009 13:01
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>Berichterstattung aus dem Iran
@Olliminator
wen wählst Du am Sonntag ?

lg

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von thehellion am 24.09.2009 22:43
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>Berichterstattung aus dem Iran
Hi @thehellion: Ich hab schon

Aber wen verrate ich nicht :P

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" Kopf gut schütteln vor Gebrauch!"


von Olliminator am 25.09.2009 07:33
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>Berichterstattung aus dem Iran
quote:
Es geht mir um die massiv unausgewogene Berichterstattung unseres Staatsfernsehens.

Mir gefällt schon das Wort "Staatsfernsehen" nicht. Zwar sind die öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten streng genommen tatsächlich "staatlich", aber die Wortwahl impliziert, dass der "Staat" (wer eigentlich ? Regierung?) einen Einfluss darauf nimmt, was gesagt und gesendet wird. Damit wirft man ausgerechnet unserem Land etwas vor, was man umgekehrt in tatsächlichen autoritären Staaten (z.B. Iran) gerne verharmost. Und genau das kann man nicht machen. Man kann nicht auf der einen Seite sagen, im Iran ist alles nicht so schlimm und die dortige Zensur und staatliche Kontrolle herunterspielen, aber umgekehrt gleichzeitig bzgl. unserem Land irgendeine Autorität unterstellt, die wirklich absurd ist.

Nehmen wir mal an, in Deutschland gibt es staatlichen Einfluss auf das Fernsehen. Auf einer Tabelle von 0-10 : Wie hoch schätzt du den staatlichen Einfluss bei uns ein, und wie hoch schätzt Du den staatlichen Einfluss im Iran ein ? Bei uns liegt der Einfluss vielleicht bei 2 (da die Politik z.B. bei der Wahl der Intendanten mitmischt). Im Iran liegt er aber sicherlich bei 9,8.

Journalisten bei uns (egal ob öffentlich-rechtlich oder privat) sagen und senden das, wovon sie meinen, dass es den Zuschauer oder Leser zum Einschalten oder zum Zeitungkaufen anregt. Zum anderen sagen sie auch das, was sie glauben. Wenn also die Medien Deiner Ansicht nach zu "Israel-freundlich" sind, dann liegt das m.E. auch daran, dass die Verantwortlichen in den Medien tatsächlich diese Einstellung vertreten. Darüber kann man diskutieren und darüber muss man in einem freien Land auch diskutieren.

Ich habe immer das Gefühl, sobald einem die Meinung eines anderen nicht passt, so wird demjenigen unterstellt, er stehe unter "staatlicher Kontrolle". Offensichtlich fällt es schwer, zu glauben, dass es viele viele Menschen gibt (vermutlich sogar die Mehrheit), die eine andere Ansicht vertreten als man selbst, ohne dabei unter staatlicher Kontrolle zu stehen.

Besonders perfide finde ich es, wenn Menschen eine angebliche Zensur oder staatliche Kontrolle kritisieren, aber dann gleichwohl mit Parteien sympatisieren, bei denen massive Eingriffe in die persönliche Freiheit und staatliche Kontrolle ganz klar vorhersehbar sind (linker und rechter Rand). Nicht falsch verstehen, damit meine ich nicht Dich !! Aber es fällt mir in der Tat bei vielen auf.

Ich selbst bin (ohne zum "Staat" zu gehören) mit unserer Staatsform, unserer Presse und der gelebten Freiheit sehr zufrieden. Das schließt natürlich nicht aus, dass es in Einzelfällen immer wieder mal was zu kritisieren gibt, aber das ist ja auch gut so und dient der ständigen Verbesserung. Meine Stimme kriegt jedenfalls Angie..

Gruß Justice

-- Editiert am 25.09.2009 12:39


von justice005 am 25.09.2009 12:32
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>Berichterstattung aus dem Iran
Das Lied der Deutschen lautet ja auch.....danach lasst uns alle streben...

Von einem , vollständig, bis ins kleinste Detail zur vollsten Zufriedenheit aller Einwohner bestehendem Staat ist nicht die Rede.




von meri am 25.09.2009 12:42
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>Berichterstattung aus dem Iran
Richtig ! Und meiner Ansicht nach streben nur 4 der im Bundestag vertreten Parteien nach allen drei Kriterien. Eine Partei strebt zwar möglicherweise nach einer speziellen Form von "Einheit", keinesfalls aber nach "Recht und Freiheit".



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"justice"


von justice005 am 25.09.2009 12:49
Status: Tao (8532 Beiträge)
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>Berichterstattung aus dem Iran
Vermutlich wird Saar/Honecker/Fontaineland als Versuchskarnickel herhalten müssen. Bleibt nur noch die Flucht der Saarländer ins benachbarte Ausland, solange noch keine Mauer errichtet worden ist.


von meri am 25.09.2009 12:53
Status: Unsterblich (4104 Beiträge)
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>Berichterstattung aus dem Iran
quote:
Wenn also die Medien Deiner Ansicht nach zu "Israel-freundlich" sind, dann liegt das m.E. auch daran, dass die Verantwortlichen in den Medien tatsächlich diese Einstellung vertreten.

@justice005
Ich hatte es schon @Olliminator gesagt bzw gepostet
Ich bin nicht der Meinung das die Medien zu Israelfreundlich berichten
Die Berichterstattung der Medien würde ich als eher Palestinafreundlich erachten
(von der BILD Zeitung natürlich mal abgesehen )
Die deutsche einseitige Iran Berichterstattung in Sachen Achmadenischad:ist mir allerdings ein Rätsel ( bin selbst Iranerin mit deutschen pass) da ein großer Teil meiner Verwanden und Bekannten ( keine Fanatiker ) in Teheran Ihn gewählt haben. Er ist im Iran ein sehr angesehener Politiker

lg

-- Editiert am 25.09.2009 22:38


von thehellion am 25.09.2009 22:36
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>Berichterstattung aus dem Iran
quote:
Er ist im Iran ein sehr angesehener Politiker

Die meisten Diktatoren sind im eigenen Land angesehene Politiker. Auch Hitler und Stalin waren angesehene Politiker (zeitweise). Was soll und das sagen ?

Ich denke, der neuerliche Auftritt von A. vor der Uno in New York erübrigt wohl jede weitere Diskussion über diesen netten Herren.



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"justice"


von justice005 am 26.09.2009 00:14
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