Bericht: UBS könnte im Streit mit US-Behörden Bußgeld entgehen
AFP VOM 2.8.2009 | Nachrichten - Nachrichten | 710 Aufrufe Mehr zum Thema:Bank, UBS
Großbank soll einige tausend Kundennamen weitergeben
Im Streit um die Herausgabe von Kundendaten könnte die Schweizer Großbank UBS einem Zeitungsbericht zufolge einer heftigen Geldbuße der US-Behörden gerade noch entgehen. Wie die Schweizer "NZZ am Sonntag" berichtete, könnte es darauf hinauslaufen, dass die UBS einige tausend Namen von Kunden an die USA herausgeben muss. Damit würde der Streit wesentlich glimpflicher ausgehen als erwartet, denn zuvor war in Medienberichten von Strafzahlungen in Höhe von drei bis fünf Milliarden Dollar (rund zwei bis 3,5 Milliarden Euro) die Rede gewesen.
Es würden zwischen 4500 und 5000 Kundennamen von der UBS an die USA weitergegeben, zitierte die Schweizer Zeitung aus mit dem Fall vertrauten Kreisen, nachdem die US-Steuerbehörden und die Bank vergangene Woche ein vorläufiges Übereinkommen erzielt hatten. Eine Geldstrafe sei nicht Teil der Vereinbarung, verlautete aus den Kreisen.
In dem Streit geht es um die Daten von 52.000 UBS-Kunden. Die USA wollten Einblick in diese Daten haben und prüfen, ob Gelder am US-Fiskus vorbei auf Auslandskonten geschleust worden seien. Die UBS hatte argumentiert, sie könne dieser Bitte nicht nachkommen, da sie sich dann nach Schweizer Recht strafbar machen würde.
2. August 2009 - 17.23 Uhr
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