Beresowski steht wegen Berichts über Mordkomplott Entschädigung zu
AFP VOM 10.3.2010 | Nachrichten - International | 717 Aufrufe Mehr zum Thema:Beresowski, Mordkomplott
Russischer Sender soll nach Beitrag zu Litvinenko-Mord zahlen
Der im Londoner Exil lebende Kreml-Kritiker Boris Beresowski hat wegen russischen TV-Berichten über seine angebliche Verwicklung in das Mordkomplott gegen einen Ex-Agenten Anspruch auf Entschädigung. Es gebe keine Hinweise für eine Beteiligung Beresowskis an der Ermordung von Ex-Agent Alexander Litvinenko, erklärte der zuständige Richter am Londoner High Court, David Eady, am Mittwoch. Den staatlichen russischen Sender RTR Planeta verurteilte das Gericht wegen entsprechender Unterstellungen zur Zahlung einer Entschädigung in Höhe von 150.000 Pfund (165.000 Euro).
Der Ex-Agent Litvinenko war im Londoner Exil im Jahr 2006 an den Folgen einer Vergiftung mit dem radioaktiven Stoff Polonium gestorben. Beresowski hatte dem Kreml wiederholt eine Verwicklung in den rätselhaften Tod des Agenten vorgeworfen. Im April 2007 unterstellte ein Beitrag des Senders RTR Planeta, Beresowski habe den Auftrag zur Ermordung Litvinenkos erteilt.
10. März 2010 - 16.23 Uhr
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