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Belästigung durch telefonische Werbeanrufe

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Belästigung durch telefonische Werbeanrufe

Hallo!

Vor einiger Zeit habe ich den Fehler gemacht, bei eine Lifestyle Konsumentenbefragung der Firma Schober mitzumachen. Irgendwo im Kleingedruckten habe ich da offensichtlich unterschrieben, dass ich mich mit telefonischen Werbeanrufen einverstanden erkläre. Nun rufen hier fast jeden Tag mindestens zwei Firmen an, um mir irgendwas aufzuschwatzen. Das Anmeilen der Firma Schober mit der Aufforderung meine Daten zu löschen bringt niemals die gewünschte Bestätigungs-Antwort.

Wie sollte ich nun vorgehen? Angenommen, ich kann belegen, dass ich die Nutzung meiner Telefonnummer untersagt habe, könnte ich dann eine Strafanzeige erstatten, wenn mich wieder mal eine Firma anruft? Ich weiß UWG ist nicht gleich StGB, aber vielleicht bietet sich ja trotzdem eine Verknüpfung, die die Einschaltung der Strafverfolgungsbehörden rechtfertigt?

Auf der Robinson-Liste habe ich mich bereits eintragen lassen.

Grüsse
Markus


von Cybermarkus am 14.07.2005 13:41
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>Belästigung durch telefonische Werbeanrufe
Haben Sie noch einen Durchschlag der Konsumentenbefragung, damit man nachvollziehen kann, was Sie unterschrieben haben???


von realeasy am 15.07.2005 11:35
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>Belästigung durch telefonische Werbeanrufe
Leider nicht. Ich habe zu spät realisiert, dass so etwas so zu sehen ist, wie ein Vertragswerk. Ich gehe davon aus, dass ich irgendwie durch Unterschrift bestätigt habe, Werbeanrufe zuzulassen. So eine Bestätigung muss ich aber doch sicher widerrufen können.

Grüsse
Markus


von Cybermarkus am 15.07.2005 13:18
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>Belästigung durch telefonische Werbeanrufe
Hmm, so schnell mag ich mich da zu keiner Aussage hinreissen lassen, ohne das zu kennen, was Sie unterschrieben haben.
Und mit dem Widerruf ist das so eine Sache, Sie schreiben selber, das dies schon vor einiger Zeit geschah.
Das heißt für mich, selbst wenn (Voraus.), da ein 14-tägiges Widerrufsrecht bestand aus irgendeiner Fernabsatzkonstellation, wäre dieses sicherlich mittlerweile abgelaufen.
Sie können natürlich der Firma Schober gegenüber erklären, das sie ihre Willenserklärung, das sie auch Post von anderen bekommen, widerrufen, nur, der Normalfall sieht so aus, das Sie wahrscheinlich in irgendeiner Art und Weise der Auswertung und Weiterverwendung Ihrer Daten zugestimmt haben, d.h. die Firma Schober ist kaum noch die einzige, die Ihre Daten hat, sprich, diese sind weiterverkauft worden.
Von daher, meine Meinung, tut es mir wirklich leid für Sie, aber gegen die Flut werden Sie mit EINER Reaktion kaum etwas ausrichten können.


von realeasy am 18.07.2005 19:55
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>Belästigung durch telefonische Werbeanrufe
Also schaffe ich mir am besten die berühmte Trillerpfeiffe fürs Telefon an.

Grüsse
Markus


von Cybermarkus am 18.07.2005 20:15
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>Belästigung durch telefonische Werbeanrufe
Guten Tag Markus,

Sie finde ich anscheinend fast in jeder rechtlichen Rubrik hier

Dass Sie eventuell unterschrieben haben, dass Sie mit Telefonanrufen einverstanden sind, steht dem Widerruf Ihres Einverständnisses nicht entgegen. Sollte die jeweilige Firma diesem nicht nachkommen, können Sie eine gerichtliche Unterlassungsverfügung erwirken.

Eine strafrechtlich relevante Handlung seitens der Firma sehe ich nicht.


Mit freundlichen Grüßen,

- Roenner -





von Hr. J. Rönner am 18.07.2005 20:58
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>Belästigung durch telefonische Werbeanrufe
Kollege Roenner,
ich stimme Dir da zu, siehe mein posting.
Nur das Problem dürfte sein, das seine Adresse mittlerweile auf einer CD ist, die innerhalb der Werberszene verkauft wird.
Deshalb wird er immer nur "hinterherlaufen" können, um erneute Werbung der anrufenden Firma unterbinden zu können.

@Markus
Vom Prinzip her, ja, aber.... denke an eine Körperverletzung beim Gegenüber durch laute Pfeifgeräusche.
Meiner Erfahrung nach läßt sowas nach einer Weile nach, wenn die Firman geschnallt haben, das bei Dir kein Abschluß zu machen ist. Tip: in dem Moment, wo, die Leute gesagt haben, wer sie sind, sofort auflegen, manche Firmen/call center führen Datenbanken, wo auch die Reaktion des zu Werbenden hinterlegt wird.


von realeasy am 19.07.2005 10:34
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>Belästigung durch telefonische Werbeanrufe
@realeasy:

Das mit dem Aufelgen ist natürlich eine Idee. Meine Erfahrung damit ist aber, dass sie dann so lange anrufen, bis man mit ihnen spricht. Sie spielen dir dann vor, dass sie denken, die Verbindung sein unterbrochen worden.

Ich denke, mit Fragen wie:
Wie heißen Sie?
Woher haben Sie diese Nummer?
etc.

hat man mehr Erfolg. Dann legen sie meist von sich auf...

Grüsse
Markus


von Cybermarkus am 19.07.2005 18:22
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>Belästigung durch telefonische Werbeanrufe
Hmm, die call center Mitarbeiter haben eigentlich keinen Blassen, woher die Telefonnummern kommen.
Hatte auch schon solche Anrufe und auf mein Verlangen, man möge mir sagen, woher die Nummer sei, da ich die nie herausgebe wurde auf ein Gewinnspiel verwiesen, an dem ich nie teilgenommen habe und dann redete man sich heraus, das wahrscheinlich jemand anderes meine Nummer angegeben habe.
Seitdem lege ich nur noch auf, wenn (seeeehr selten) eine Werbefuzzi anruft.


von realeasy am 20.07.2005 16:30
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>Belästigung durch telefonische Werbeanrufe
Zu meiner Überraschung hat die Firma Schober bereits mit einem Brief reagiert, in dem Sie meinem Wunsch entpsrechend, die Daten für eine weitere Verwendung zu sperren. Ferner haben sie noch einen Merkzettel beigelegt, wie man sich vor ungewünschter Werbung am besten schützt. U. a. verweisen sie auf die Robinson Liste.

Scheint also doch sehr seriös zuzugehen bei denen.

Grüsse
Markus


von Cybermarkus am 21.07.2005 09:44
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>Belästigung durch telefonische Werbeanrufe
was macht man, wenn man Werbeanrufe bekommt, obwohl man nichts unterschrieben hat...

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"Das Recht ist immer subjektiv"


von knowledge_is_king am 06.08.2005 02:04
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