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BayernLB fordert 200 Millionen Schadensersatz für HGAA-Pleite

AFP VOM 8.2.2012 | Nachrichten - Allgemein | 449 Aufrufe
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BayernLB, Schadensersatz, HGAA-Pleite

Bank reicht Klage gegen Ex-Finanzminister Faltlhauser ein

Die Bayerische Landesbank geht wegen des Milliardendesasters der Hypo Group Alpe Adria (HGAA) nun auch persönlich gegen ehemalige Verantwortliche vor. Insgesamt will die Bank 200 Millionen Euro Schadenersatz von Bayerns Ex-Finanzminister Kurt Faltlhauser (CSU), dem ehemaligen Verwaltungsrat-Chef Siegfried Naser sowie weiteren acht ehemaligen Vorstandsmitgliedern, wie die zuständigen Gerichte am Mittwoch bestätigten. Die bereits im vergangenen Jahr von der BayernLB beschlossenen Klagen wurden damit nun eingereicht.

Die "Süddeutsche Zeitung" berichtete am Mittwoch von den Klagen, die Verwaltungsgerichte in München und Würzburg bestätigten den Eingang der Klagen gegen den ehemaligen Verwaltungsrat-Vize Faltlhauser sowie gegen Naser. Wie eine Gerichtssprecherin in München sagte, wird es noch einige Zeit dauern, bis der Fall tatsächlich terminiert wird. Zunächst sei Faltlhauser die Gelegenheit zu einer Reaktion auf die Klage gegeben worden. Das Verwaltungsgericht in Würzburg teilte mit, dass es wegen einer Reihe weiterer Verfahren im Zusammenhang mit dem HGAA-Kauf das Ruhen dieser Klage angeregt habe.

Das Desaster mit der HGAA brachte die BayernLB an den Rand der Pleite, insgesamt verlor die mehrheitlich vom Freistaat Bayern geführte Landesbank 3,7 Milliarden Euro.

08.02.2012 - 15:00 Uhr

© AFP Agence France-Presse GmbH 2011

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