
Die bayerische Landesregierung hält an einer Ausweisung der U-Bahn-Schläger von München fest. "Wir sind nicht bereit, Gewalttäter hier zu dulden, die das Gastrecht in Deutschland missbrauchen. Wenn die Abschiebung rechtlich möglich ist, werden wir sie durchsetzen. Punkt", sagte der CSU-Vorsitzende Erwin Huber der "Welt am Sonntag". Die beiden Schläger hatten Ende Dezember einen Rentner in der Münchner U-Bahn überfallen und brutal zusammengeschlagen. Sie waren vor wenigen Tagen zu hohen Haftstrafen verurteilt worden.
"Das hat auch eine präventive Wirkung, dass der Staat nicht bereit ist, Verbrechen hinzunehmen", begründete Huber die Forderung nach einer Ausweisung. "Ob die beiden ihre Gefängnisstrafe dann in Bayern oder ihren Heimatländern absitzen, ist zweitrangig."
12. Juli 2008 - 13.19 Uhr
© AFP Agence France-Presse GmbH 2008

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