Bank hält an 4,9 Milliarden Schadenersatz von Kerviel fest
AFP VOM 25.6.2012 | Nachrichten - Allgemein | 538 Aufrufe Mehr zum Thema:Schadenersatz, Kerviel
Société Générale rückt in Berufungsprozess nicht davon ab
Im Berufungsprozess gegen den französischen Skandalbanker Jérôme Kerviel hält die Großbank Société Générale an ihrer Schadenersatz-Forderung über 4,9 Milliarden Euro fest. Der Anwalt des Geldinstituts forderte das Gericht am Montag auf, Kerviel zu dieser Summe zu verurteilen. Ein Gericht hatte den früheren Händler bereits im Herbst 2010 zu der Rekordsumme sowie einer Haftstrafe von fünf Jahren, zwei davon auf Bewährung, verurteilt.
Der Betrag von 4,9 Milliarden Euro entspricht dem Schaden, den Kerviel mit seinen hochriskanten Geldgeschäften seinem früheren Arbeitgeber einbrockte. Allerdings erhielt die zweitgrößte französische Bank 1,7 Milliarden Euro der Schadenssumme durch Steuererleichterungen wieder zurück. Der Berufungsprozess geht am Freitag zu Ende, mit dem Urteil wird erst später gerechnet.
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