Erste Hilfe in Rechtsfragen seit 2000.
470.746
Registrierte
Nutzer

BaFög Berechnung

1.1.2005 Thema abonnieren Zum Thema: BAföG Berechnung
 Von 
Besorgte
Status:
Frischling
(14 Beiträge, 0x hilfreich)
BaFög Berechnung

Hallo, ich habe schon einen Beitrag im "Familienrecht" Forum geschrieben *Unterhalt für volljährige Tochter* nun habe ich eine gezielte Frage zu ihrem beantragten BaFög und denke das ich hier richtig bin.

Meine Tochter besucht eine Berufsfachschule die mit einem Berufsabschluss endet (Kinderpfelgerin). Sie hat im September BaFög benatragt und einen Betrag von 67 Euro bewilligt bekommen Rest will sie nun von mir und meinem Ex-Mann als Unterhalt.

Nun hat mein Ex-Mann angeblich ein uneheliches Kind für das er jeden Monat 241 Euro Unterhalt zahlen muss. Sein Nettoeinkommen beläuft sich auf ca 1700 Euro im Monat , meines auf ca 1600 Euro.
Meine Tochter hat als Schülerin angeblich auch Krankenkassen und PV Kosten von 132 Euro Sie hat selbst auch schon ein kleines Kind und wohnt auch in einer eigenen Wohnung.
Kann mir jemand sagen wie der Unterhalt meines Ex-Mannes gegenüber dem unehelichen Kind im BaFög berechnet wird und ob der Betrag von 67 Euro so korrekt ist.

Zur Info der Anwalt meiner Tochter will knapp 480 Euro Unterhalt von mir jeden Monat haben.

Liebe Grüsse Rena

Verstoß melden

Bescheid anfechten?

Ein erfahrener Anwalt im Sozialrecht gibt Ihnen eine vertrauliche kostenlose Einschätzung!
Kostenlose Einschätzung starten

Wir
empfehlen

Berechnung Unterhalt

Wieviel Unterhalt müssen Sie zahlen oder wieviel Unterhalt bekommen Sie oder Ihre Kinder bei Trennung oder Scheidung? Haben Sie einen Anspruch und wie setzen Sie ihn durch? 123recht.net empfiehlt: Nutzen Sie dieses Formular, um eine kostenlose rechtliche Ersteinschätzung anzufordern. Ihre Daten werden vertraulich behandelt.

Jetzt loslegen

Nicht genau ihre Frage? Wir haben 523 weitere Fragen zum Thema
BAföG Berechnung


3 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
alida
Status:
Student
(2571 Beiträge, 511x hilfreich)

Hattest du im Jahr 2002 dasselbe Einkommen oder war es sogar niedriger?

Gehen wir davon aus, dass die von dir angegebenen Beträge zur BAföG-Berechnung herangezogen wurden:

Für BAföG hat jeder der Elternteile einen Freibetrag von 960 €, dein Ex einen Freibetrag von 435/2 für das Kind.
Berechnung Vater:
1.700 € abzgl. 1.177,50 € ergibt 522,50 €. Abzgl. Zusatzfreibetrag 55% = 287,38 € verbleiben 235,12 €.
Berechnung Mutter:
1.600 € abzgl. 960 € ergibt 640 €. Abzgl. Zusatzfreibetrag 50% = 320 € verbleiben 320 €.

Somit wären gemeinsam von beiden Elternteilen 555 € möglich zu leisten. Quotenmäßig aufgeteilt ergibt das 42% für den Vater und 58% für die Mutter.

Für diese Berechnung ist natürlich Voraussetzung, dass beide Elternteile keine weiteren Unterhaltsverpflichtung für weitere Kinder und Ehegatten haben.

Den Krankenversicherungsbeitrag kann sich die liebe Tochter abschminken, sie hat die Möglichkeit, sich wieder bei den Eltern in die Familienversicherung aufnehmen zu lassen.

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#2
 Von 
Besorgte
Status:
Frischling
(14 Beiträge, 0x hilfreich)

Hallo, vielen Dank für deine Antwort.
Wo wird denn der Freibetrag 435/2 bei meinem Ex-Mann abgezogen ? Von den 235,12 Euro ? Dann hätte Sie doch Anspruch auf einen höheren BaFög-Satz , oder ?

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#3
 Von 
Besorgte
Status:
Frischling
(14 Beiträge, 0x hilfreich)

Sorry , habe es nun verstanden (hoff ich *g* )
Bei den Nettoeinkommen die ich angegeben habe handelt es sich noch um die "unbereinigten" *ich habe die mir vorliegenden Einkommensbescheide zusammengerechnet und durch 12 geteilt*.
Zum Bafög:
Mein Ex kann also 217,5 zusätzlich abziehen.
960 + 217,5 = 1117,50 Euro , das Ergebnis wird dann nochmal um 55% gekürzt.
Ich bin mal auf die Auflistung gespannt wenn mein Anwalt den BaFög-Bescheid von den "Gegnern" bekommt.



-- Editiert von Besorgte am 02.01.2005 17:54:15

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden