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BVerfG: Inkassokosten sind erstattungsfähig!

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>BVerfG: Inkassokosten sind erstattungsfähig!

quote:
Ich arbeite nicht bei einem IB oder bei der Schufa
und ich füge hinzu: Das merkt man!
Sie arbeiten auch nicht in der Schuldnerberatung oder im Bereich des Verbraucherschutzes! Dafür haben Sie entschieden zu wenig Ahnung ...
Ach so: Ich arbeite auch nicht bei einem IB oder bei der Schufa ...


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von anephan am 15.03.2012 14:49
Status: Unsterblich (1335 Beiträge)
Userwertung:  2,6  von 5 (von 55 User(n) bewertet)

>BVerfG: Inkassokosten sind erstattungsfähig!
quote:
Sie arbeiten auch nicht in der Schuldnerberatung oder im Bereich des Verbraucherschutzes! Dafür haben Sie entschieden zu wenig Ahnung

Wie man seine Schulden umgeht, möchte ich auch nicht wissen... Wie man mit Titel, der berechtigt entstanden ist, diese eintreibt, weiß ich.

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von meri am 15.03.2012 15:01
Status: Tao (5201 Beiträge)
Userwertung:  1,6  von 5 (von 305 User(n) bewertet)

>BVerfG: Inkassokosten sind erstattungsfähig!
@Meri: Lass die Trolle doch schreiben, was sie wollen. Danke für die interessante Entscheidung des AG Leipzig.


von guest-12328.05.2012 13:24:52 am 15.03.2012 16:33
Status: Senior (109 Beiträge)
Userwertung:  3,0  von 5 (von 2 User(n) bewertet)

>BVerfG: Inkassokosten sind erstattungsfähig!
quote:
Nein, nicht die Androhung, die Eintragung. Hätte ich sonst geschrieben, dass Eintragungen erst nach Zahlung gelöscht werden bzw. nach der Einrede der Verjährung und dies sogar Rückwirkend, wie das OLG Frankfurt dies schrieb? Wie war das mit dem Deutsch?
Ja ja, wie war das noch ... ?! Subjekt, Prädikat und Objekt tragen erheblich dazu bei, verständliche Sätze zu formulieren ...

quote:
Die Schufa wird von sich aus nicht tätig, nicht titulierbare Forderungen, die verjährt sind und auch nicht getilgt werden, bleiben bis zum St.Nimmerleinstag bestehen, wenn der angebliche 'Schuldner' nicht selbt tätig wird.
Das ist völliger Quatsch! Die schufa löscht solche Daten grundsätzlich nach Ablauf des dritten Kalenderjahres - Sie wissen (ganz) offensichtlich nicht, wovon Sie sprechen!?

quote:
Das wurde in dem einen oder anderen Probelauf schon durchexerziert. Fiktiver Schuldner, fiktive Forderung...
Hört hört - es gab 'Probeläufe'!? Was ist das denn!? Und wie konnte man das mit einem fiktiven Schuldner prüfen ... !?
Im Übrigen verantwortet nicht die Schufa die Eintragungen, sondern letztlich die einmeldende Stelle. Aber die Frage, die sich mir nun stellt, ist: Warum tut, wenn das alles (sogar) einer 'meri' sonnenklar und bekannt ist, die Aufsichchtsbehörde nichts gegen diese eklatanten Verstöße gegen das BDSG!?


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-- Editiert anephan am 16.03.2012 09:50


von anephan am 16.03.2012 09:49
Status: Unsterblich (1335 Beiträge)
Userwertung:  2,6  von 5 (von 55 User(n) bewertet)

>BVerfG: Inkassokosten sind erstattungsfähig!
Was der IB-und Schufafan sich so schön aufregt,köstlich.

OLG Koblenz 2. Zivilsenat
Entscheidungsdatum: 23.09.2009
Aktenzeichen: 2 U 423/09
Dokumenttyp: Verfügung
Quelle:
Norm: § 28 Abs 1 Nr 2 BDSG
Zulässigkeit der Datenübermittlung an die Schufa: Erforderlichkeit einer einzelfallbezogenen Interessenabwägung; Bestreiten einer Forderung

Orientierungssatz
1. Die Übermittlung von Negativdaten an die Schufa bedarf grundsätzlich einer einzelfallbezogenen Interessenabwägung nach § 28 BDSG, wobei zwischen sog. "harten" und "weichen" Negativmerkmalen zu unterscheiden ist (Rn.20).



In meinem Umkreis befinden sich alleine 3 Firmen, welche jährlich insgesamt ca. 100.000 Mahnbescheide beantragen...
einzelfallbezogene Interessenabwägung ?
Die 'Forderungen' werden ungeprüft von der Schufa in die EDV geklopft...von wegen der Betroffene nach Eintritt der Fälligkeit der Forderung mindestens zweimal schriftlich gemahnt worden ist,
b)
zwischen der ersten Mahnung und der Übermittlung mindestens vier Wochen liegen,


Wie will man denn eine erfolgreiche Mahnung nachweisen, durch Aktenvermerk?

'Forderungen' werden industriemässig erzeugt und industriemässig an die Schufa gemeldet, eine einzelfallbezogene Interessenabwägung ist so von Anfang an ausgeschlossen.



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-- Editiert meri am 16.03.2012 10:22


von meri am 16.03.2012 10:19
Status: Tao (5201 Beiträge)
Userwertung:  1,6  von 5 (von 305 User(n) bewertet)

>BVerfG: Inkassokosten sind erstattungsfähig!
quote:
Wie will man denn eine erfolgreiche Mahnung nachweisen, durch Aktenvermerk?

Sie verwechseln materielles mit Prozeßrecht. Die Eintragung ist zulässig wenn unter Einhaltung der angegebenen Fristen zweimal gemahnt wurde.

Das die Schufa bei einem Rechtsstreit ggfs. nicht in der Lage ist diese Tatsache zu beweisen ändert an der Rechtmäßigkeit zunächst einmal nichts. Das beeinflusst allein an die prozessualen Erfolgsaussichten.

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von Ebenezer am 16.03.2012 10:23
Status: Unsterblich (996 Beiträge)
Userwertung:  3,2  von 5 (von 123 User(n) bewertet)

>BVerfG: Inkassokosten sind erstattungsfähig!
quote:
Sie verwechseln materielles mit Prozeßrecht. Die Eintragung ist zulässig wenn unter Einhaltung der angegebenen Fristen zweimal gemahnt wurde.


...und die Schufa kloppt ungeprüft dies in die EDV....und der Rechnungsempfänger zahlt, um wieder gelöscht zu werden.

anephan scheint der Meinung zu sein, ein Inkassobüro und die Schufa seien ein Teil der Rechtspflege, die sauber und ordentlich arbeiten...

Wenn die Mitarbeiter eines Inkassobüros so arbeiten und bezahlt werden, wie sie in ihren verschlissenen Klamotten herumlaufen....




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-- Editiert meri am 16.03.2012 11:07


von meri am 16.03.2012 10:51
Status: Tao (5201 Beiträge)
Userwertung:  1,6  von 5 (von 305 User(n) bewertet)

>BVerfG: Inkassokosten sind erstattungsfähig!
quote:
Ach so: Ich arbeite auch nicht bei einem IB oder bei der Schufa ...

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von anephan am 15.03.2012 14:49


Dann gehört man mindestens zur Fangemeinde:


KSP und ihren Paypal Forderungen
quote:
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Wir wissen aber auch, dass ein hoher Prozentsatz der Inkasso-Forderungen nicht rechtmäßig sind (insb. wenn es um die Höhe der Inkasso-Provisionen und Abofallen geht).
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Ich würde mal sagen, dass Sie hier eine Branche ohne Belege diffamieren. Sie stellen Behauptungen in den Raum, die Sie nicht belegen können und die geeignet sind, eine ganze Branche zu diskreditieren. Bin mal gespannt, wie der BDIU eine solche (öffentliche) Bewertung sehen wird.

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von anephan am 20.05.2011 13:26


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von meri am 16.03.2012 11:50
Status: Tao (5201 Beiträge)
Userwertung:  1,6  von 5 (von 305 User(n) bewertet)

>BVerfG: Inkassokosten sind erstattungsfähig!
Man muss jemanden oder etwas nicht mögen, um seine Partei zu ergreifen!? Ich glaube nicht, dass Sie irgend etwas verstanden haben ...

quote:
...und die Schufa kloppt ungeprüft dies in die EDV....und der Rechnungsempfänger zahlt, um wieder gelöscht zu werden.
Sie haben ein seltsames Rechtsverständnis!? Der Schuldner zahlt, weil er in Verzug ist.
Wenn ich zu Unrecht in Anspruch genommen worden bin, dann kann ich die Löschung nur bei der einmeldenden Stelle verlangen - die Schufa kennt weder die Hintergründe der Eintragungen, noch hat sie überhaupt die Möglichkeit diese zu prüfen.
Weigert der sich, die Daten zu löschen, dann steht es dem Betroffenen frei, die zuständige Aufsichtsbehörde einzuschalten und sich so Genugtuung zu verschaffen.
Aber da Sie es ohnehin besser wissen, macht Erläuterung wohl wenig Sinn ...

quote:
Wenn die Mitarbeiter eines Inkassobüros so arbeiten und bezahlt werden, wie sie in ihren verschlissenen Klamotten herumlaufen....
Woher nehmen Sie eigentlich Ihre Weisheiten!?


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-- Editiert Moderator am 16.03.2012 23:37


von anephan am 16.03.2012 14:14
Status: Unsterblich (1335 Beiträge)
Userwertung:  2,6  von 5 (von 55 User(n) bewertet)

>BVerfG: Inkassokosten sind erstattungsfähig!
quote:
Woher nehmen Sie eigentlich Ihre Weisheiten!? Waren Sie auch mal (vermeintlich) unterbezahlter Mitarbeiter oder gar nur ahnungsloser Callcenter Agent, wie die große Tao (thehellion) hier, die auch jedem ihrer früheren Kollegen jede Sachkenntnis abspricht!? Sie machen sich nur lächerlich, wenn Sie nicht nachdenken, bevor Sie schreiben ...


Ich muß nicht nachdenken, bevor ich schreibe, das wäre ja lächerlich....

quote:
Sie haben ein seltsames Rechtsverständnis!? Der Schuldner zahlt, weil er in Verzug ist.

Nein, er zahlt, weil es einen Titel gegen ihn gibt.
Wenn er zahlt, ohne Schuldner zu sein, dann ist er Rechnungsempfänger. Das ist so, wie im Zivilverfahren. Es klagt der Kläger gegen den Beklagten, nicht der Gläubiger gegen den Schuldner....was ja dann auch überflüssig wäre.

Die Berechtigung, einen Rechnungsempfänger als Schuldner zu bezeichnen hat ein IB nicht, jedenfalls so lange nicht, wie kein vollstreckbarer Titel vorliegt.




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-- Editiert meri am 16.03.2012 14:33


von meri am 16.03.2012 14:26
Status: Tao (5201 Beiträge)
Userwertung:  1,6  von 5 (von 305 User(n) bewertet)


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