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BAB

5.1.2010 Thema abonnieren Zum Thema: BAB
 Von 
lindenberger
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)
BAB

Hilfe, wer kann uns Helfen!!!!!!!!!!!!!!!

Wir benöntigens Dringens den Pahragrafen nach dem das BAB GELD nicht bei einer Lebensgemeinschaft (Freundin und Tochter) auf harz iv angerechnet werden darf.
Nach einem über Jahr zieht Jetzt Das Job Center der Freundin von meinen Sohn 148 Euro Lebensunterhalt ab weil dieser mit Ausbildunsgeld,Kindergeld und BAB geld angeblich zuviel hat.
Wir haben leider nur die Mündliche Aussage der BAB-stelle das BaB nicht angerechnet werden darf und Sozialgelder und mit anderen Sozialgeldern verrechnet werden darf .Es versteht sich von selbst das unser Sohn sein Mietsanteil von seinem geld und nicht von Job -Center getragen wird.
Für schnelle Hilfe sind wir sehr dankbar da der kleinen Familie seit Oktober das Geld Abgezogen wird da wir den § nicht benennen können



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BAB


1 Antwort
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#1
 Von 
AxelK
Status:
Gelehrter
(11320 Beiträge, 3384x hilfreich)

@lindenberger:

quote:
Für schnelle Hilfe sind wir sehr dankbar da der kleinen Familie seit Oktober das Geld Abgezogen wird da wir den § nicht benennen können

Um gegen einen vermeintlich falschen Bescheid Widerspruch einzulegen, braucht man keine §§. Diese müssen, bei Ablehnung eines Antrages/Widerspruchs von der Behörde benannt werden und nicht umgekehrt.

Gibt es bezgl. der Anrechnung einen Bescheid? Von wann ist der? Wie wird der Abzug begründet? Wurde dagegen nachweislich Widerspruch eingelegt?

quote:
Wir haben leider nur die Mündliche Aussage der BAB-stelle das BaB nicht angerechnet werden darf und Sozialgelder und mit anderen Sozialgeldern verrechnet werden darf

Diese Auskunft werdet Ihr auch allein schon deshalb nicht schriftlich erhalten, weil sie falsch ist.

Sofern Dein Sohn mit seiner Freundin eine Bedarfsgemeinschaft bildet, wird das Einkommen des Sohnes auf die Leistungen der Freundin angerechnet; nach Abzug entsprechender Freibeträge.

Ob tatsächlich eine Bedarfsgemeinschaft vorliegt, ist im Einzelfall zu prüfen. Nach mehr als einem Jahr des Zusammenlebens wird eine solche per Gesetz vermutet (§ 7 Abs. 3a SGB II). Das gleiche gilt unabhängig von der Dauer des Zusammenlebens, wenn gemeinsame Kinder vorhanden sind, oder Kinder im Haushalt gemeinsam versorgt werden. Gesetzliche Vermutung bedeutet nichts anderes, als dass eine BG angenommen wird, solange der LE nicht das Gegenteil nachweist.

Um noch genaueres sagen zu können, wären weitergehende Informationen zur konkreten Wohnsituation, Einkommenshöhe, Miete inkl. Heiz- und Nebenkosten, Dauer des Zusammenlebens, erforderlich. Außerdem Angaben dazu, wer im Mietvertrag steht, ob irgendwelche gemeinsamen Verträge bestehen, gegenseitige Kontovollmachten oder gar gemeinsame Konten, ob getrennt gewirtschaftet wird, usw.

Gruß,

Axel

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"Ausführliche Infos zu ALG 2 auf meiner Website: http://www.axelkrueger.info"

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