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Australische Familie fordert Millionen-Entschädigung von KFC

AFP VOM 3.8.2009 | Nachrichten - Nachrichten | 873 Aufrufe
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KFC, Entschädigung

Fast-Food-Essen soll Behinderung verursacht haben

Eine australische Familie will von der Fast-Food-Kette KFC eine millionenschwere Entschädigung erstreiten, weil sie das Unternehmen für die Behinderung ihrer Tochter verantwortlich macht. Das heute elfjährige Mädchen sei nach dem Verzehr eines "Chicken-Twister-Wraps" im Jahr 2005 an Salmonellen erkrankt, begründeten die Anwälte der Familie ihre am Montag eingereichte Klage vor dem obersten Gerichtshof des Bundesstaates New South Wales. Seitdem sei das Kind hirngeschädigt und sitze im Rollstuhl.

Um die Forderung nach zehn Millionen australischen Dollar (sechs Millionen Euro) durchzusetzen, wollen die Verteidiger Beweise für die nach ihren Angaben "beunruhigenden" Zustände in den Küchen der KFC-Filialen vorlegen. Das früher unter dem Namen Kentucky Fried Chicken bekannte Unternehmen wies die Vorwürfe in einer Stellungnahme zurück.

3. August 2009 - 13.47 Uhr

© AFP Agence France-Presse GmbH 2009


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