Aufwendungen für medizinische Trainingstherapie
Guten Abend, liebe Experten!
Dringend wurde geraten, die während 2 Rehabilitationsmaßnahmen durchgeführte medizinische Trainingstherapie (MTT) an Geräten fortzuführen.
Bringt auch wirklich was – man kann wieder arbeiten! Also Attest vom Orthopäden, ab damit in die Einkommensteuererklärung und schon vom Finanzamt (FA) abgeprallt.
Begründung seitens FA:
1. Keine Behandlungskosten
2. MTT ist vorbeugende Maßnahme
3. Sport wird nicht nach Einzelverordnung und unter Verantwortung eines Arztes, Heilpraktikers oder einer sonst zur Ausübung der Heilkunde zugelassene Person betrieben.
Es müsste eine im vorhinein ausgestellte amtsärztliche oder vertrauensärztliche Bescheinigung vorlegen (BFH vom 14.08.1997, III R 67/96)
Reicht es denn dem FA wirklich nicht, wenn
1. Das Sportstudio von 2 Physiotherapeuten betrieben wird
2. Eine umfassende Krankheitsgeschichte vorliegt und jederzeit bestätigt werden kann (Fachärzte und Heilpraktiker)
3. Ein fachärztliches Attest durch den behandelnden Orthopäden vorliegt
Bekannt scheint zu sein, daß einige Finanzämter das sogenannte "Kieser-Training" mit einfacher Bescheinigung eines Arztes akzeptieren. Dort ist aber nicht ständig ein Arzt vor Ort, ansonsten aber ständig Physiotherapeuten. Problematisch hierbei ist, dass das nächst erreichbare Trainings-Zentrum zu viele km entfernt wäre – also in diesem Fall kontraproduktiv!
Für die Antworten schon mal im voraus vielen Dank für die viele Mühe!
von Steuerasthma am 17.11.2008 19:47
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