Attac prüft Klage gegen Sicherheitszaun um Heiligendamm
AFP VOM 14.5.2007 | Nachrichten - Vor Gericht | 2261 Aufrufe Mehr zum Thema:Attac, Sicherheitszaun, Heiligendamm
Das globalisierungskritische Netzwerk Attac prüft eine Klage gegen den Sicherheitszaun um das Gelände des G-8-Gipfels in Heiligendamm. Mit anderen Gruppen werde derzeit ein juristisches Vorgehen gegen den Zaun erörtert, teilte die Organisation am Montag in Frankfurt am Main mit. Das Bauwerk ist nach Ansicht der Globalisierungskritiker illegitim. "Im Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu Brokdorf ist festgestellt worden, dass den Adressaten des Protests zuzumuten ist, den Protest auch zu hören und zu sehen", hob Werner Rätz vom Attac-Koordinierungskreis hervor. Der Zaun verhindere dies.
Attac unterstrich zugleich, dass die Organisation keine Aktionen zur Überwindung des Zaunes plane. Rätz erklärte, der Zaun sei kein Ziel von Attac-Aktivitäten. Er persönlich finde es aber in Ordnung, wenn Aktivisten den Zaun um der symbolischen Wirkung willen überwänden.
Attac organisiert zusammen mit anderen Gruppen eine Reihe von Protestaktionen gegen den G-8-Gipfel. Dazu zählt eine Großdemonstration am 2. Juni sowie der Alternativgipfel vom 5. bis 7. Juni in Rostock. Auch an den Massenblockaden von Zufahrtsstraßen am 6. und 7. Juni wollen sich Attac-Aktivisten als Einzelpersonen beteiligen.
14. Mai 2007 - 14.49 Uhr
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