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Assanges Mutter: Julian wird Ausreise nach Ecuador gelingen

AFP VOM 19.8.2012 | Nachrichten - Allgemein | 698 Aufrufe
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Assange, Ausreise, Wikileaks

Australier will sich erstmals zur Bewilligung von Asyl äußern

Trotz des Streits zwischen Großbritannien und Ecuador hat sich die Mutter von Wikileaks-Gründer Julian Assange zuversichtlich gezeigt, dass ihrem Sohn die Ausreise in das südamerikanische Land gelingt. Auf die Frage, ob sie es für realistisch halte, dass ihr Sohn es nach Ecuador schaffe, sagte Christine Assange am Sonntag dem australischen Sender ABC 24: "Ich denke, das ist sehr realistisch." Ihr Sohn habe "Milliarden" Unterstützer in der ganzen Welt und erfahre Tag für Tag mehr Zuspruch. Die USA und ihre Verbündeten stünden dagegen allein da.

Julian Assange sitzt derzeit in der ecuadorianischen Botschaft in London fest. Ecuador hat ihm zwar Asyl gewährt, allerdings droht Großbritannien, ihn beim Verlassen des Botschaftsgebäudes festzunehmen und nach Schweden auszuliefern. Dort werden ihm Sexualdelikte vorgeworfen. Der 41-jährige Australier fürchtet aber, anschließend an die USA ausgeliefert und dort wegen der Veröffentlichung brisanter Dokumente durch seine Enthüllungsplattform Wikileaks juristisch verfolgt zu werden. Am Sonntag will Assange erstmals nach der Genehmigung seines Asylantrags öffentlich auftreten.

Ihr Sohn sei zwar angesichts des Streits um seine Ausreise "sehr beunruhigt", aber dennoch "guter Dinge", sagte Christine Assange dem Sender ABC 24 weiter. Er wolle in Ecuador seine Arbeit als investigativer Journalist fortsetzen, aber auch das Land erkunden. "Julian ist ein begeisterter Bergsteiger", ergänzte sie. Er werde sich in Ecuador sicher fühlen und "seine Zeit dort genießen".

© AFP Agence France-Presse GmbH 2012



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