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Assange: Keine Hinweise für Auslieferung in USA

AFP VOM 24.6.2012 | Nachrichten - Allgemein | 1049 Aufrufe
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Auslieferung, Assange

Australiens Außenminister sprach mit US-Beamten

Die australische Regierung verfügt nach eigenen Angaben über keine Hinweise hinsichtlich eines geplanten Auslieferungsantrags der USA für Wikileaks-Mitbegründer Julian Assange. Er habe das Thema gegenüber US-Beamten mehrfach angesprochen und keine Hinweise darauf erhalten, dass die USA einen Auslieferungsantrag stellen wollten, sobald Assange von Großbritannien an Schweden ausgeliefert werden sollte, sagte der australische Außenminister Bob Carr dem Sender ABC.

Zwar sei es möglich, dass die USA einen Auslieferungsantrag erst "im letzten Moment" bekanntgeben würden, sagte Carr. Seien die USA aber wirklich an Assanges Auslieferung interessiert, hätten sie einen entsprechenden Antrag innerhalb der zwei Jahre stellen können, in denen Assange sich in Großbritannien aufhielt.

Assange droht derzeit eine Auslieferung von Großbritannien an Schweden, wo ihm Sexualdelikte zur Last gelegt werden. Der 40-jährige Australier fürchtet aber, letztlich an die USA ausgeliefert und dort wegen der brisanten Enthüllungen durch seine Website Wikileaks verfolgt zu werden. Am Dienstag hatte Assange in der Botschaft Ecuadors in London Zuflucht gesucht und einen Antrag auf politisches Asyl gestellt.

© AFP Agence France-Presse GmbH 2012



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